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Yzebär
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Beitragvon Yzebär » Do 10. Nov 2016, 16:25

Zitat:
Original erstellt von walser-17:
Der Ruf nach einer Ausländerreduzierung ist für mich nur reiner Populismus, packt doch aber das Grundproblem in keinster Weise an.
Das ist kein Populismus. Konkret bei den Eisbären kann das zB darüber entscheiden, ob Herr Wissmann DEL spielt oder nicht.

Zwei Plätze weniger für deutsche Spieler bedeutet eben zwei Plätze weniger um den Nachwuchs an das Profiniveau heranzuführen. Denn die Nachwuchsspieler werden als erstes aus dem Kader gestrichen.
walser-17
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Beitragvon walser-17 » Do 10. Nov 2016, 16:46

Genau für diesen Fall gibt es die U23 Regel, die meinetwegen auch gerne ausgebaut werden darf.

Bei dem Thema Auf- und Abstieg sehe ich mittelfristig sowieso keine Einigung, weshalb ich das in meine Überlegungen garnicht erst mit einbezogen habe.

Warum geht man nicht eventuell einen komplett neuen Weg und verlangt von Ligaseite für die Ausländerlizenz eine entsprechende Gebühr, die mit der der Anzahl der AL steigt? Dieses Geld könnte direkt in den Nachwuchs fließen. Somit könnte man vorrübergehend 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen.
St
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Beitragvon St » Do 10. Nov 2016, 17:31

Zitat:
Original erstellt von walser-17:
Genau für diesen Fall gibt es die U23 Regel,
Kannst Du mal darstellen, was diese Regel aktuell konkret von den DEL-Teams verlangt?

[ 10-11-2016, 16:31: Beitrag editiert von: St ]
Tatanka
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Beitragvon Tatanka » Do 10. Nov 2016, 20:49

Zitat:
Original erstellt von Yzebär:
@Tatanka
Welche Frage wurde denn beim Stammtisch gestellt und was hat Herr Ustorf geantwortet? Ich kann leider an solchen Veranstaltungen nicht teilnehmen und bin dankbar für jede Information darüber was dort gesagt wurde.

Herr Ustorf wurde im März zum seit Saisonbeginn (15/16) fehlenden Physio im DNL-Team befragt und antwortete sinngemäß, daß das Probelm gelöst wäre und außerdem die Jungs bei Bedarf zu "Bommel" in die Praxis gehen könnten, um sich dort behandeln zu lassen.
Die "Lösung" beinhaltete einen Physio ausschließlich für das Finalturnier. Aufmerksame Beobachter der DNL können mit einem kurzen Blick auf die Bank ganz schnell feststellen, daß es im DNL-Team aktuell immer noch keinen Physio gibt.
Auch zeigt der Hinweis auf die Behandlungsmöglichkeit in der "Physio-Wöhrld", wie weit entrückt der Herr Ustorf von der Realität ist. Bekanntlich finden die DNL-Spiele der Eisbären nämlich am Samstag 16:00 Uhr und Sonntag um 10:00 Uhr statt. Wer nach diesen Spielen Behandlungsbedarf hat, dürfte vor einer verschlossenen Praxis stehen. Öffnungszeiten sind dem Herrn Ustorf scheinbar nicht geläufig, mußte er doch in seiner aktiven Zeit nur ein Zimmer weiter auf die Liege gehen.
Von den Auswärtsspielen möchte ich hier gar nicht reden, denn daß da keiner die Jungs behandelt sollte selbsterklärend sein.
Da es zehn Jahre lang in der DNL immer einen Physio gab, ist dies ganz klar ein Rückschritt. Der Herr Ustorf hat also mal glatt gelogen. Aber den dämlichen Fans kann man ja alles erzählen.
Wer jetzt übrigens denkt, daß diese Angelegenheit den Herr Ustorf als sportlichen Leiter der GmbH nichts angehen muß, irrt, denn der Herr Ustorf ist Vorstandsmitglied bei den Eisbären Juniors! Außerdem ist ein fester Physio für den Nachwuchs Bestandteil des Fünf-Sterne-Programms und mit den fünf Sternen für die Eisbären gehen die Herren Lee und Ustorf in der Öffentlichkeit ja auch hausieren. Da bleibt dann aber die Frage, was die Herren denn dafür gemacht haben?
Da man nicht Willens (oder in der Lage) ist einem festen Physio eine Aufwandsentschädigung zukommen zu lassen (das ganze ist nämlich richtig Arbeit), wird der Mangel unter den Teppich gekehrt und die Öffentlichkeit belogen. "Es ist alles in bester Ordnung".
Beim Gedanken an diese Gestalten kann einem schlecht werden.
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Beitragvon walser-17 » Fr 11. Nov 2016, 01:56

@ Larouche und Yzebär

Da muss man sich doch fragen, weshalb die Ausländer in der Liga im schlechter geworden sind?

In der Theorie war das mit Beginn der Ausländerreduzierung recht einfach, je weniger Ausländer man holt, desto besser sollten diese eigentlich sein. Aber es ist doch letztlich komplett das Gegenteil passiert. Weniger Ausländer heißen auch gleichzeitig mehr Deutsche Spieler, soweit so gut.
Nur wo holt man auf einmal die ganzen deutschen Topleute her? Es ist ja nicht so, dass die einfach so vom Himmel fallen und plötzlich um 2 Klassen besser spielen, nur weil es mehr Plätze für sie gibt.

Was ist passiert? Die Deutschen auf anständigem DEL-Niveau kosten nunmehr weit mehr als zuvor und bekommen die Gehälter, die vorher "gute" Ausländer bezogen haben. Und jeder kennt es, der Preis ergibt sich halt aus Angebot und Nachfrage. Nun ist die Situation so, dass die Nachfrage nach deutschen Spielern riesig ist, jedoch das Angebot sehr gering. Das Ende vom Lied, sie kosten auf einmal ungemein viel Geld. Bei den Nordamerikanern ist es halt genau umgekehrt, es gibt haufenweise gute Leute, die Jahr für Jahr darum kämpfen in irgendwelchen Teams unterzukommen, von daher sind sie auch deutlich günstiger.

Weshalb bekommen denn Spieler wie Pietta, Braun, Busch, Hördler etc. auf einmal solche Rentenverträge? Weil sie so teuer geworden sind, dass man sich teure Einjahresverträge nicht mehr leisten kann und deshalb die jährlichen Gehälter durch Langzeitverträge etwas nach unten drückt. (Grundsatz: Je höher die Vertragslaufzeit, desto geringer der Jahresverdienst)

Jetzt kosten die Deutschen so viel mehr Geld, woher will man nun also das Geld hernehmen, jetzt auf einmal 5-6 ausländische Topleute herzunehmen? Das geht nicht und wird unter den aktuellen Bedingungen niemals funktionieren, auch wenn es so schön und gut klingt.

Und nach meiner Meinung entwickeln sich junge Spieler nicht besser, nur weil sie in einer immer schlechter werdenden Liga aufgestellt werden. Sie brauchen Vorbilder und wahre Leader an denen man sich orientieren kann, so wie es vor nicht allzu langer Zeit die Pedersons, Walkers, Mcllwains, Corbets etc. waren. Ein guter Deutscher Spieler, der sich auf ein gehobenes DEL-Niveau entwickelt, ist für das deutsche Eishockey 1000-fach besser als 2- gute DEL2 oder Oberligaspieler.

Jetzt kann man natürlich fragen, weshalb funktioniert es denn in der Schweiz und nicht hier in Deutschland? Weil man dort in der Basis vor über 15 Jahren die Grundlagen gelegt hat und den Stamm der einheimischen Spieler so verbreitert hat, dass das Gleichgewicht zwischen Qualität und Quantität so ausgeglichen wurde, dass sie diese Probleme eben nicht haben. Den Rest erledigen die guten schweizer Franken.

Nur hat man es in Deutschland verpasst eben in der Basis, der Nachwuchsförderung, sich weiterzuentwickeln. Man hat nichts dran geändert, ja man ist sogar noch schlechter geworden! Hier muss zwingend angesetzt werden, bei den Knaben, Kleinschüler, Schülern etc. und nicht an der Spitze des Eisbergs.
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Beitragvon Elch der ältere » Di 15. Nov 2016, 15:54

Zu Wendezeiten lautete ein beliebter Spruch an den Häuserwänden:
Ausländer rein, Rheinländer raus.
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Tatanka
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Beitragvon Tatanka » Di 15. Nov 2016, 16:59

Also Krupp raus, Jackson rein? Bild
Yzebär
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Beitragvon Yzebär » Di 15. Nov 2016, 17:04

Ich hätte gern Mike Babcock. Bild
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Beitragvon ex-72er » Di 15. Nov 2016, 20:31

DOPITA
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Beitragvon Kleiner Elch » Mi 16. Nov 2016, 00:33

Zitat:
Original erstellt von ex_72er:
Ach was solls, ich bin doch erst seit 98 dabei und kann da nicht mitreden.

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