DEL will ihre Zukunft retten

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Robert P
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DEL will ihre Zukunft retten

Beitragvon Robert P » Mi 21. Nov 2007, 14:16

DEL will ihre Zukunft retten
München - Die Zuschauerzahlen sinken dramatisch, die großen Klubs dringen auf eine kleinere Liga und die Fans wollen den Auf- und Abstieg zurück.

Auf ihrer Gesellschafterversammlung muss die DEL über brisante Themen entscheiden.

Auf ihrer Gesellschafterversammlung am Mittwoch in Berlin muss die Deutsche Eishockey Liga (DEL) über brisante Themen entscheiden - und über ihre Zukunft.
Einig sind sich die Klubs, dass nach der vereinbarten Aufstockung auf 16 Teams in der kommenden Saison die Zahl der Spiele verringert werden muss.
Durchschnittlich 800 Zuschauer weniger pro Partie und eklatante Einbußen vor allem bei den Branchenführern haben die Funktionäre aufgeschreckt.
Diverse Modusvorschläge
"Man ist allgemein für weniger Spiele", sagte Marcus Kuhl, Manager des Meisters Adler Mannheim und Mitglied der Sportkommission, die erse Modusvorschläge erarbeitete.
Eine regionale Teilung in zwei Gruppen, die zunächst diskutiert wurde, ist vom Tisch.

Jetzt wird ein unregelmäßiger Spielplan präferiert, nach dem nicht alle Klubs gleich oft gegen jeden Gegner spielen.
"Das ist in anderen europäischen Ligen gang und gäbe", erklärte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke.
Unterstützung für Auf- und Abstiegsregelung
Auch die von den Fans massiv geforderte Rückkehr zur alten Auf- und Abstiegsregelung findet in der DEL immer mehr Unterstützung.
Nachdem 2005 nur die DEG Metro Stars gegen die Abschaffung des sportlichen Abstiegs gestimmt und die Kölner Haie und Adler Mannheim sich enthalten hatten, sehen nun auch viele andere Klubs die damalige Entscheidung als Fehler.
"Den Auf- und Abstieg wieder einzuführen, halte ich für eher mehrheitsfähig als die Liga zu reduzieren", sagte Tripcke.
"Die Liga muss verkleinert werden"
Düsseldorf, Köln und Mannheim wollen aber nicht nur einen Absteiger auf sportlichem Weg ermitteln, sondern noch weitere Klubs aus der DEL verbannen.
"Die Liga muss verkleinert werden", forderte Haie-Geschäftsführer Thomas Eichin, ideal seien zwölf Teams in der Liga "mit einer starken zweiten Liga als Unterbau".
Auch Bundestrainer Uwe Krupp, der bereits über die Belastung seiner Nationalspieler klagte, unterstützt die Kölner Position: "Ich stehe zu 100 Prozent dahinter."
Notwendige Dreiviertelmehrheit wäre Überraschung
Die notwendige Dreiviertelmehrheit dürfte in Berlin aber nicht zustande kommen. "Das wäre überraschend", meinte Tripcke.
Vor zwei Jahren hatte die DEL beschlossen, aus Gründen de "Planungssicherheit" den sportlichen Abstieg ab der Saison 2006/07 abzuschaffen.
Gleichzeitig wurde aber eine stufenweise Aufstockung von 14 auf 16 Klubs bis zur nächsten Spielzeit verabschiedet, um den Zweitligisten die Möglichkeit zum Einstieg in die DEL offenzuhalten.
Durch den Aufstieg des EHC Wolfsburg stieg in der laufenden Saison die Zahl der Spiele pro Klub in der Vorrunde von 52 auf 56, im nächsten Jahr wären es ohne Modusänderung 60.
Deutlicher Zuschauerschwund
Die Fans reagierten unmissverständlich auf den aufgeblähten Spielplan und zeigten der Liga bislang die kalte Schulter.
Zehn Klubs beklagen teils deutlichen Zuschauerschwund. Vor allem Hamburg (minus 2300), Mannheim (minus 2000), Düsseldorf (minus 1500) und Hannover (minus 1400) sind betroffen.
"In den ersten zwei Monaten ist der Besuch immer schwächer", meinte Tripcke und relativierte: "Wir haben vor allem Einbußen, weil die Großklubs sportlich nicht gut sind. Am Ende der regulären Saison wird der Schnitt nicht deutlich niedriger als im Vorjahr sein."

http://www.sport1.de/de/sport/artikel_1949470.html
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knoten
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Beitragvon knoten » Mi 21. Nov 2007, 15:18

Zitat:
Am Ende der regulären Saison wird der Schnitt nicht deutlich niedriger als im Vorjahr sein."

Na wers glaubt. Bild
Dominator
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Beitragvon Dominator » Mi 21. Nov 2007, 16:04

Naja, Berlin hat diese Probleme ja nicht bei den ganzen ausverschenk... äh... ausverkauften Spielen. Bild
Saku
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Beitragvon Saku » Mi 21. Nov 2007, 16:59

Auf der Gesellschafterversammlung in Berlin wurden folgende änderungen verabschiedet, welche jedoch aber noch der ESBG zur Zustimmung vorgelegt werden müssen:

1. Ab der Saison 2008/09 wird die DEL definitiv mit 16 Mannschaften spielen. Sportlich qualifiziert wäre der Meister der 2. Bundesliga aus der Saison 07/08. Sollte dieser nicht die wirtschaftlichen Anforderungen erfüllen oder von vornherein verzichten, kann die DEL in einem Bewerberverfahren den 16. DEL-Teilnehmer bestimmen.

2. Um zurück auf 52 Spiele pro Team zu kommen, wird die Liga in vier Gruppen eingeteilt, welche nicht nach regionalen Kriterien sondern vielmehr nach dem sportlichen Abschneiden (für 08/09 wird die Hauptrunde der Saison 06/07 zugrunde gelegt) eingeteilt werden. Somit kommen für jede Saison neue Gruppenkonstellationen in Frage.

Gruppe A
Mannheim (06/07 1.)
Frankfurt (8.)
Berlin (9.)
Aufsteiger (16.)

Gruppe B
DEG (2.)
Hamburg (7.)
Krefeld (10.)
Wolfsburg (Aufsteiger = 15.)

Gruppe C
Nürnberg (3.)
Hannover (6.)
Iserlohn (11.)
Duisburg (14.)

Gruppe D
Ingolstadt (4.)
Köln (5.)
Straubing (12.)
Augsburg (13.)

Die Teams der Gruppe A spielen gegen die Mannschaften aus den Gruppe B und C viermal (Doppelrunde), gegen Gruppe D zweimal (Einfachrunde). B spielt dafür nur gegen C zweimal, gegen A und D eine Doppelrunde. somit kommen alle Teams auf 52 Spiele, welche in eine Tabelle eingehen.

3. Die Pre-Play-offs werden auf eine Best-of-five-Serie ausgeweitet. Genau wie im Viertelfinale (Best of seven) finden die Spiele eins und zwei bei der besser platzierten Mannschaft statt, die Spiele drei und vier beim schlechter platziertem Team. Halbfinale und Finale bleibt bei Best of five.

3. Ab der Saison 08/09 wird theoretisch wieder ein Absteiger ausgespielt. Die Teams auf den Plätzen 15 und 16 spielen eine Best-of-seven-Serie aus. Der Sieger verbleibt in der der DEL, der Verlierer spielt gegen den Meister der 2. Bundesliga in einer Relegation den 16. DEL-Teilnehmer aus.
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Beitragvon Ice-Olli » Mi 21. Nov 2007, 17:20

würde also bedeuten, dass die eisbären ausser gegen die gruppe d gegen die restlichen teams viermal spielen würden.

ist ja verständlich, denn bei 16 teams wären es 60 spiele, minus der vier teams mit je zwei spielen macht 52.... und dreimal weniger nach bayern. Bild

so macht auch die punkterunde unterhalb von platz zehn noch etwas sinn.

ich bin gespannt.
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Beitragvon bärenhausski » Mi 21. Nov 2007, 17:32

welch ein unfug..... Bild
optimismus ist nur ein mangel an information
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Beitragvon micky-maus » Mi 21. Nov 2007, 18:02

also ich find den modus ganz ok, wird sicherlich dauern bis jeder dann die rundenvertelung kapiert *g* aber sonst schick. und endlich wieder nen abstieg wenigstens möglich, wobei ich würde mal vermuten, das der besagte punkteplan dennoch eingehalten werden muss oder?
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Beitragvon marco » Mi 21. Nov 2007, 18:31

Das finde ich gemein, daß wir nur noch jeweils einmal nach Autschburg und Straubingen dürfen.
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Beitragvon Sascha 66 » Mi 21. Nov 2007, 18:37

Da ich hoffentlich in der Lage bin, zwischen den Zeilen zu lesen(so manch superintelligente schwarzgekleidete, kahlgeschorene Fan einer gewissen Fraktion, treppenbehindernd und schmarotzend kann es wohl nicht):
Hat die DEL-Spitze mal die Fahrtkostenverteilung berücksichtigt?
Ingolstadt kann nach Straubingen und Augsburg wohl laufen, während wir, um ins NSW zu gelangen, halbe Weltumseglungen vollführen müssen.
Um Anfeindungen o.g. Gruppe etwas zu umschiffen:
Ich nenne mich nicht so wie Ihr, ich bin so!
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Beitragvon micky-maus » Mi 21. Nov 2007, 18:43

wie kann man fahrtkosten berücksichtigen wenn die zusammenstellung durch die vorrundenplatzierung erfolgt???

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