Die Zeit dazwischen

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Senfstulle
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Re: Die Zeit dazwischen

Beitragvon Senfstulle » Do 10. Dez 2020, 22:05

Tatanka hat geschrieben:
Do 10. Dez 2020, 20:35
" ... und dann kommt der Impfstoff und erlöst uns alle" frohlockte einst der Herr Kretschmann.
Hat er dazu mal seinen Chefvirologen konsultiert?

https://www.focus.de/gesundheit/coronav ... U581lo-NAk
Wenn die ersten Menschen in Deutschland geimpft werden, beginnt hier sicherlich ne wilde Zeit. Aber gut will natürlich optimistisch bleiben und denke, dass es keine absolute Katastrophe wird :lol:
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henry
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Re: Die Zeit dazwischen

Beitragvon henry » Do 10. Dez 2020, 22:43

Wilde Zeit? Was war denn sonst noch im 20sten Jahrhundert so? Ach ja 400 Millionen an Pocken und 100 Millionen an Masern verstorbene Menschen. Dazu nochmal die gleiche Zahl an anderen Virenerkrankungen. Impfungen sind noch immer das beste Gegenmittel, was der Mensch gegen diese Art von Angriffen erfunden hat.
Senfstulle
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Re: Die Zeit dazwischen

Beitragvon Senfstulle » Do 10. Dez 2020, 23:17

henry hat geschrieben:
Do 10. Dez 2020, 22:43
Wilde Zeit? Was war denn sonst noch im 20sten Jahrhundert so? Ach ja 400 Millionen an Pocken und 100 Millionen an Masern verstorbene Menschen. Dazu nochmal die gleiche Zahl an anderen Virenerkrankungen. Impfungen sind noch immer das beste Gegenmittel, was der Mensch gegen diese Art von Angriffen erfunden hat.
Korrekt, aber ich sehe die ersten Menschen vor Impfzentren gegen Gates demonstrieren (hoffentlich bleibt es nur beim Demonstrieren) die Hälfte der anstehenden Menschen (dass da endlose Schlangen entstehen, ist eh klar) kann dann irgendwie nicht geimpft werden, weil das Fax im Impfzentrum nicht funktioniert, dann sollen erstmal nur Risikogruppen geimpft werden, weshalb dann jeder zum Impfen will, weil er glaubt mit Ende 40 und nem Leberfleck auf dem Arm, müsse er vor allen anderen geimpft werden, bei Nebenwirkungen weiß wieder keiner bei welcher Hotline man sich nun melden soll und so weiter. :mrgreen:
Hoffentlich kommt es ganz anders, aber momentan will mir dazu der Glaube noch fehlen.
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Re: Die Zeit dazwischen

Beitragvon Inc » Fr 11. Dez 2020, 01:41

Impfstoff hin oder her; es ist zwar schön das es jetzt welche gibt, allerdings wissen wir alle das es bis zur Entschärfung der Ansteckungssituation noch viele Monate dauern wird.
Da wir von mehr als 65% der Infizierten gar nicht wissen, wo die Ansteckung erfolgt ist, ist ein totaler Lockdown unumgänglich und hätte schon vor Wochen verhängt werden müssen und mit großer Sicherheit viele Leben gerettet.
Und btw....das die Politik am rudern ist wundert kaum. Im Bundestag und der Regierung sitzen größten teils Juristen, Natur-, Politik- und Wirtschaftswissenschaftler, Ingenieure und Polizisten. So eine Situation gab es im modernen Zeitalter bisher nicht und dieser Virus hält sich auch nicht an Beschlüsse.

Was die Situation am Schlimmsten macht sind Menschen, die diese Pandemie leugnen, weil sie entweder nicht selbst, noch im privaten Umfeld betroffen sind und somit einer unglaublich perversen, instrumentalisierten "Wir-sind-keine-Fake-News-aber-alle-anderen"-Propaganda zum Opfer fallen. Diese Populisten nutzen die wirtschaftliche und soziale Not der Menschen geschickt aus und verschlimmern die Lage zusehends.
Klar ist die wirtschaftliche Not überall gross, trotzdem ist dieser Mist da!

Es gibt viele sehr schwere Infektionskrankheiten. z.Bsp. Cholera, Pest, HIV, Masern, Tetanus, Tuberkulose, Syphilis, Malaria usw. .
Krankenhäuser sind im Moment kurz vor oder am Limit, in einigen Regionen Deutschlands sogar darüber (z.Bsp. Teile Sachsens). In anderen Ländern der Welt werden Ärzte zur Triage gezwungen, weil einfach kein Platz für weitere Intensivpatienten da ist. Kühlaggregate /- laster werden zur Lagerung der Toten bestellt, weil die Bestattungsunternehmen nicht mehr wissen, wo sie die Toten lagern sollen. Angehörige dürfen ihre Liebsten nicht beim Sterben begleiten, weil sie Corona haben. An Beisetzungen gibt es eine maximale Besucherzahl (z.Bsp. in Deutschland) in anderen Ländern werden die Toten ohne Angehörige, zum Teil in Massengräbern beigesetzt.

An die Leugner: Schaut euch doch selbst Krankenhäuser an! Redet mit Ärzten und Krankenschwestern! Befragt Bestattungsunternehmen und deren Angestellte! Sprecht mit Angehörigen von Covid-Opfern über deren harte Zeit! Keine Videos, nicht online.. nur in real life.... es gibt leider genug Leugner, die soziale Medien missbrauchen.... geht raus und überzeugt euch selbst und fasst den Schmerz an, der Momentan über der gesamten Gesellschaft liegt.
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Re: Die Zeit dazwischen

Beitragvon Matpflugi » Fr 11. Dez 2020, 08:16

Ich kenne einen Menschen, der ist wirklich an der Front, trug nie einen Stofflappen vor dem Zinken, hat beruflich mit vielen Menschen zu tun an den unterschiedlichsten Standorten unserer Region. Dieser verantwortungslose Typ tummelte sich auf vielen Demonstrationen, wo Menschenmassen anwesend waren, die überwiegend auch Freunde der freien Atmung sind.
Dieser schäbige Lump kam nun ins Krankenhaus, man steckte ihm sofort ungefragt eine lange Stange tief ins Kopf und Racheninnere.
Die behandelnden Weißkittel trauten ihren Augen kaum, als die Ergebnisse sichtbar wurden. NEGATIV
Es muss ein Außerirdischer sein, dieser Typ, der eigentlich gesteinigt gehört, aber zumindest DAS gibt es bei uns ja NOCH nicht!
Reiht euch ruhig alle ein in die langen Schlangen derer, die das Heil in der Spritze suchen, ich lasse euch sehr gerne für immer den Vortritt!
Links antäuschen , rechts vorbei!
:o
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Re: Die Zeit dazwischen

Beitragvon 7x Meister Gretzky » Fr 11. Dez 2020, 09:09

Wer in der jetzigen Zeit am wenigsten hilft sind leider die immer mehr übertreibenden Medien.
Hat nichts mit Covid zu tun, aber diese Woche war ja der Vorfall in Paris in aller Munde, auch hiesige Massenmedien schlugen auf den 4.Offiziellen ein da er auf rumänisch das Wort schwarz benutzte.
Auch der Tagesspiegel tat sich unschön mit dem Bashing hervor, titelt heute in den News aber: Schwarzer mit Giftspritze hingerichtet.
Da möchte man nur noch brechen
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Re: Die Zeit dazwischen

Beitragvon walser-17 » Fr 11. Dez 2020, 09:37

Schöne Lebensgeschichte, die unbedingt in Hollywood verfilmt werden sollte! Der Titel: „Mein negativ getesteter Bekannter“.
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Re: Die Zeit dazwischen

Beitragvon 7x Meister Gretzky » Fr 11. Dez 2020, 10:27

Eine DVD die in keinem Haushalt fehlen sollte in dem ein Tischbein zu kurz ist.
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Re: Die Zeit dazwischen

Beitragvon Maja » Fr 11. Dez 2020, 16:06

7x Meister Gretzky hat geschrieben:
Fr 11. Dez 2020, 09:09
Wer in der jetzigen Zeit am wenigsten hilft sind leider die immer mehr übertreibenden Medien.
Hat nichts mit Covid zu tun, aber diese Woche war ja der Vorfall in Paris in aller Munde, auch hiesige Massenmedien schlugen auf den 4.Offiziellen ein da er auf rumänisch das Wort schwarz benutzte.
Auch der Tagesspiegel tat sich unschön mit dem Bashing hervor, titelt heute in den News aber: Schwarzer mit Giftspritze hingerichtet.
Da möchte man nur noch brechen
Alice?
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Re: Die Zeit dazwischen

Beitragvon Sascha 66 » Fr 11. Dez 2020, 19:19

Inc hat geschrieben:
Fr 11. Dez 2020, 01:41
Was die Situation am Schlimmsten macht sind Menschen, die diese Pandemie leugnen, weil sie entweder nicht selbst, noch im privaten Umfeld betroffen sind und somit einer unglaublich perversen, instrumentalisierten "Wir-sind-keine-Fake-News-aber-alle-anderen"-Propaganda zum Opfer fallen.
Dieser Satz ist der Beste auf 157 Seiten. Er hält gewissen Leuten den Spiegel vor.
Lange, sehr lange wurde versucht, sachlich und fundiert zu verdeutlichen, dass Corona keine Grippe ist. Von allen möglichen Seiten wurde argumentiert, wie gefährlich eine Verharmlosung sein kann. Es wurden Beispiele aus dem Verwandtenkreis aufgeführt, Zahlen aufgelistet (jetzt etwas über 20000 Tote in D), Virologen zitiert, ins Ausland geschaut. Es wurde deutlich gemacht, dass ein Herr Lauterbach nicht die Ursache des Virus ist und sogar in Schweden hin und wieder jemand erkrankt.
Masken wurden als Maulkorb diffamiert und man hielt sich für den Nabel der Welt, da man endlich gegen etwas sein konnte. Jedem war aber die minderbemittelte Argumentation klar, stark verdeutlicht durch Schreibschwäche. Klar wurde, dass hier jemand eine Rolle spielen will und sich intellektuell auf niederster Stufe befindet. Kalaschnikows wurden rausgeholt und jeder gesunde Menschenverstand verunglimpft.
Wenn nun nach abgerissenen Brücken hinterhergeplärrt wird, so wurden diese nur von einer Seite zerstört: Jenen, welche nur Junge und Gesunde für lebenswert halten. Welche jede Solidarität, Empathie und Menschlichkeit lächerlich machen. Und wenn man sie hart anfasst, entweder abhauen wollen, plärren oder sich einfach für die halten, welche die Weissheit gepachtet haben.
Eine andere Sprache als Gossensprache verstehen sie nicht. Und selbst diese ist noch viel zu weich für diese Leute.

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