Die Zeit dazwischen

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Tatanka
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Re: Die Zeit dazwischen

Beitragvon Tatanka » So 11. Okt 2020, 06:53

Pittiplatsch84 hat geschrieben:
Sa 10. Okt 2020, 22:02
Gibt es von dir eigentlich auch Beiträge in denen du die Artbeit von anderen anerkennst? Oder auch nur versuchst die Schwierigkeiten in der Entscheidungsfindung anzuerkennen? Ich kenne Leute aus der Unterhaltungsbranche und diese ärgern sich in dieser Krise als erstes darüber, dass man vor Ihr vorallem gegeneinander gearbeitet hat und jeder nur auf sich geschaut hat, anstatt lobbyarbeit zu bereiben, weil man dacht der Weg geht immer weiter nach oben. Ja es bleiben Leute auf der Strecke in der Krise und ja es wir Geld geben, welches an der falschen stelle ankommt...aber am Ende wird die Krise bei uns sehr gut gemeistert
Na dann sind die Leute halt selbst schuld, weil sie vor der Krise keine Lobbyarbeit betrieben und gegeneinander gearbeitet haben. Pech gehabt! Geile Logik!
Dann können wir ja wieder zu unserem alten Leben zurückkehren. Wer vor der Krise gelebt hat wie ein Mülleimer und fett und aufgedunsen durch das Leben stampft, dem der eigene Körper scheißegal war, der hat dem Virus leider wenig entgegenzusetzen. Pech gehabt, er hätte vorsorgen sollen und hat wissentlich gegen ein paar Grundregeln verstoßen: Sport, gesunde Ernährung, weniger Alkohol ...

"... es bleiben Leute auf der Strecke in der Krise..." :!:
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Re: Die Zeit dazwischen

Beitragvon Tatanka » So 11. Okt 2020, 07:02

henry hat geschrieben:
Sa 10. Okt 2020, 21:43
Ich kenne mehrere Künstler aus der Unterhaltungsbranche, denen geht es wirklich schlecht. Sie müssen sich mit irgendwelchen Jobs über Wasser halten. Aber was kann man da machen? Unterstützung durch den Staat wird nur den Big Playern gewährt. Wenn ein Theater öffnet und sich 200 Personen infizieren, darunter ältere Mitbürger die dadurch in Lebensgefahr kommen, wer kann das denn verantworten? Zumindest finden in der Kleinkunstbühne schon wieder Veranstaltungen in kleinem Rahmen statt.
Auch wenn ich mich wiederhole, einige Idioten gefährden mit ihrem Verhalten die große Menge Vernünftiger Menschen.
Davon kann auf Dauer aber keiner leben und eben darum geht es: Lösungen, die auf einen langen Zeitraum angelegt sind. Oder willst du immer weiter Geld drucken?
Das erneute Chaos bei jetzt steigenden Infektionszahlen zeigt eines, daß man in den letzten Monaten keine Konzepte und keine Lösungen erarbeitet hat! Mir scheint, daß die Politiker, die ihr Volk immer wieder davor gewarnt haben, die Pandemie ist noch nicht vorbei, selbst geglaubt haben, es wäre vorbei, denn an Lösungen wurde nicht gearbeitet!
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Re: Die Zeit dazwischen

Beitragvon Senfstulle » So 11. Okt 2020, 08:25

Ja entweder hat man sich zurückgelehnt oder die Gegenpositionen zwischen Prävention und Lockerungen sind so festgefahren, dass sie sich nicht auskäsen können. Das ist nicht unwahrscheinlich, weil von Anfang wurde die Debatte in Deutschland doch stark emotionalisiert und zwar von beiden Seiten. Der eine warnt halt vor Leichenwagenkolonnen, der andere meint die Leute bringen sich zu Hause um.
Ansonsten solange man noch Geld drucken kann, sollen sie es machen (Die Inflationsrate lag im September bei -0,2%), aber theoretisch ist genug Geld vorhanden. Da müsste man nur mal ran.
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Re: Die Zeit dazwischen

Beitragvon Matpflugi » So 11. Okt 2020, 09:55

Hab mir gerade mal den Beginn dieses Threats betrachtet. Da klang tatsächlich noch Hoffnung bei dem ein oder anderen, und auch ganz besonders bei mir.
Bekanntermaßen wurde sie von der Realität einfach ausgelöscht.
Inzwischen ist die Welt gespalten, die einen sind die Klugen, die anderen die Dummen, auf der einen Seite sind die Weltretter Gretels auf der anderen die, die wissen, dass es Dürren schon immer gab. Es gibt die, die Afrika nach Europa verlegen wollen, die die hierin Probleme sehen, sind selbstverständlich Nazis. Studenten sind nun Studierende, Weißrussland nur noch Belarus, Frankreich immer noch Frankreich und nicht France, da soll einer durchblicken. Das Ende der Mohrenstraße ist eingeläutet, Verkehrsstraßen werden zu Naherholungsgebieten umfunktioniert, Ladesäulen verdrängen Parkplätze, während Kohle - und Atomkraftwerke stillgelegt werden.
Die Geldruckmaschine glüht und hört nicht auf zu glühen. Der Beruf des Flaschensammlers gewinnt zunehmend an Attraktivität. Das Bares Wahres sein soll, scheint zeitnah auch nur noch ein Traum zu sein.
Zumindest was mich betrifft kann ich hieraus nur resümieren, es gab bessere Zeiten.
Und das große C macht nun den Deckel drauf!
Die "Acht" scheint ferner denn je.. für die SAPler sowieso, denn die haben ja auch noch uns.
Links antäuschen , rechts vorbei!
:o
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Re: Die Zeit dazwischen

Beitragvon henry » So 11. Okt 2020, 10:14

Die Frage ist doch, wer steckt sich gerade an und warum geht das so schnell. Die Antwort ist einfach nachzuvollziehen, illegale Partys, Großhochzeiten, unzureichende Hygiene in Flüchtlingsheimen und Große Gottesdienste sind alleine verantwortlich für 50% der Neuinfektionen. Solange man sowas nicht in den Griff bekommt, wird es keine Fortschritte geben.Keine Masken in geschlossenen Räumen, trotzdem viele Menschen ohne Abstand. Der Kontrollverlust ist so vorprogrammiert.
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Re: Die Zeit dazwischen

Beitragvon bärenhausski » So 11. Okt 2020, 11:42

bei dem absolut fähigen Senat hier in Berlin mit all diesen Humoristen nebst Bezirksstadträten mit unglaublicher Befähigung ist mir da nicht bange
optimismus ist nur ein mangel an information
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Re: Die Zeit dazwischen

Beitragvon Sascha 66 » So 11. Okt 2020, 13:31

8 Ameisen tragen einen Ast.
Sie wissen, wir schaffen das nur zusammen.
Eine Ameise lässt den Ast los, weil sie ein "intelligenter Querdenker" ist. Und stellt fest: der Ast fällt ja gar nicht runter. Also muss da was faul sein! Sie ignoriert folglich die Anweisungen des Ameisen-Kapitäns und überredet eine weitere Ameise, den Ast loszulassen. Womöglich in der Rolle einer sog. "Experten-Ameise" (Glaub mir - ich trage schon seit Ewigkeiten keine Äste mehr mit... Ich kenne mich aus!)...
Und siehe da, der Ast fällt nicht herunter.
DA MUSS ABER SPÄTESTENS JETZT WAS FAUL SEIN!!! ... Der Ameisen-Kapitän wird in seinen Anweisungen nun deutlicher, weil er weiß, dass die Ast-Expedition scheitern wird, wenn das so weiter geht. Doch leider passiert genau das Gegenteil: Anstatt einfach wieder (wie alle anderen es auch machen) mit anzupacken, sehen sich die Freigeister-Ameisen in ihrem Ausflug zur geistigen Nulllinie bestätigt. DER DA OBEN HAT WAS ZU VERBERGEN! Sonst würde er doch nicht so emotional werden!

Gestärkt von ein paar hirntoten Lümmel-Ameisen am Wegesrand, die noch nie in ihrem Leben einen Ast getragen haben und sich für das Gemeinwohl eingesetzt haben - die aber grundsätzlich was gegen den Ameisen-Kapitän haben - drehen sich die vermeintlichen Freidenker weiter in ihrer sumpfigen Brühe. Und vergessen dabei eine zentrale Sache: Und zwar, dass sie nur deswegen in der Lage sind den Ast loszulassen, WEIL DIE RESTLICHEN 6 SICH DEN VERDAMMTEN ARSCH AUFREISSEN und nicht nur das eigene Päckchen tragen, sondern auch noch den "Erkenntnisausfall" der "Intelligenten" ausgleichen.
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Re: Die Zeit dazwischen

Beitragvon Larouche... » Mo 12. Okt 2020, 08:12

Guter Beitrag. Leider gibt es viele dumme, naive und absolut einfach gestrickte Menschen, die nicht mal diese Kinderbeschreibung verstehen.
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Re: Die Zeit dazwischen

Beitragvon Matpflugi » Mo 12. Okt 2020, 10:08

Larouche... hat geschrieben:
Mo 12. Okt 2020, 08:12
Guter Beitrag. Leider gibt es viele dumme, naive und absolut einfach gestrickte Menschen, die nicht mal diese Kinderbeschreibung verstehen.
Stimmt, ich zum Beispiel. Ich habe auch noch nie 8 Ameisen gesehen, die einen Ast tragen. Die machen das immer ganz alleine, also der Vergleich hinkt.
Ansonsten versteckt euch weiterhin hinter den Schnüffeltüchern und denunziert die, die dies (mit Recht) verweigern.
Im Übrigen werden wir immer mehr, wir Dummen!
Schiffmann, S. Eckert, Schrang u. v. m. sei Dank!
Einige "Promis" finden ja auch allmählich wieder den Weg zurück in die Spur, was ich mit großer Freude zur Kenntnis nehme.
Links antäuschen , rechts vorbei!
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Re: Die Zeit dazwischen

Beitragvon Sascha 66 » Mo 12. Okt 2020, 11:15

@dummer, naiver und absolut einfach gestrickter Mensch:
In Deiner Aufzählung hast Du noch den Wendler vergessen. Der passt wunderbar in Eure Aura. Schmarotzend und schuldenbelastet das Weite suchend, wenns heiss wird.
Übrigens lernt jedes Kind im Vorschulalter, dass Ameisen GEMEINSAM Gegenstände tragen. Nicht einmal das wurde Dir beigebracht. Wie kann man da auch gutes Benehmen und Empathie erwarten? Oder Solidarität, Sozialisierung, einfachste Begriffe des menschlichen Zusammenlebens?
Manche Typen leben nur, um zu kacken. Matpflugi ist genau einer dieser Primaten.
https://www.deutschlandfunk.de/ameisen- ... _id=326782

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