Die Zeit dazwischen

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eindickeshortkind
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Re: Die Zeit dazwischen

Beitragvon eindickeshortkind » Mi 13. Mai 2020, 14:26

Matpflugi hat geschrieben:
Mi 13. Mai 2020, 12:42
Bin gerade gut in Form, muss nur leider Steuern für die Allgemeinheit verdienen und kann mich erst in abendlichen Stunden um euch kümmern, was ich zunehmend engagierter und voller Zuversicht tue. Nur die Datteln in irgendwelchen Palmen sind einfach nur zum Gähnen!
Ich versuche es mal.

Wissenschaft ist vielleicht sowas wie Wetten bei Boxwettkämpfen abschließen. Man hat eine Idee, sammelt Hinweise, ob die Idee clever ist. Wenn ich gegen Walujew in den Ring steigen würde, weißt du viel über Walujew, wenig über mich und los geht es mit der Wette. Wissenschaftler machen das ähnlich. Sie haben eine Idee (Da sterben viele Menschen. Vielleicht liegt das an diesem Virus im hals. Also machen wir Abstriche und stellen fest: richtig. Alle mit diesem Virus im Hals haben eine Reihe von Symptomen.

Trotzdem kann es dazu kommen, dass Walujew mir im Ring böse in die Augen schaut und er beim ersten Schritt einen Hexenschuss bekommt und aufgeben muss. Du mit deiner sehr, sehr rationalen Wette guckst in die Röhre und denkst dir: Mist. Hättest du die Wette platziert, wüsstest du, dass Walujew nur ein körperliches Wrack ist und er morgens schon mit einem Bandscheibenvorfall aufgewacht ist? Gleiches fragen sich Wissenschaftler: "welche Aspekte gibt es noch, die wir nicht kennen?" Dazu wird dann geforscht und das Wissen angepasst. Zum Beispiel Dinge, die wir über Corona nicht wissen: Immunität, Langzeitfolgen, Warum zeigen manche Menschen keine Symptome während scheinbar gesunde Menschen sterben?, usw.

Drehen wir die Zeit noch einmal zurück, wie du vor dem Wettbüro stehst. Du glaubst nämlich am Wettschalter nicht, dass ich gegen Walujew kämpfe, sonder möchtest dein Wette unbedingt auf Axel Schulz platzieren. Du bestehst darauf, dass Axel Schulz gewinnen soll. Das ist nämlich genau das, was gerade auf deinen Demos passiert. Es wird der wissenschaftliche Stand abgestritten. Eine sinnvolle Diskussion ist nicht möglich, weil ganz einfach eine Seite den Ist-Stand nicht anerkennt. Anstatt sich auf Augenhöhe darüber zu unterhalten, warum Rasenballentertainer in Zweikämpfe um Kunststoff kämpfen dürfen und Kirchen lange Zeit nicht öffnen konnten oder welches Grundrecht denn jetzt schwerer wiegt: Freiheit, körperliche Unversehrtheit oder Menschenwürde (die auch im Tod nicht erlischt. So ein Massengrab ist schon ziemlich unwürdig).

Ok, du kannst jetzt natürlich einwenden: aber die Diskussion mit dem Wettanbieter gibt es nicht. Er freut sich, dass ich auf Axel Schulz setzen möchte, zieht mir das Geld aus der Tasche und freut sich. Ähnlich wie der Wettanbieter dann Probleme bekäme (Betrug, nämlich dann, wenn du mitbekommst, da fehlt der Axel wirklich im Ring), funktioniert es auch in der Wissenschaft. Wenn jemand der Meinung ist, ich kaufe mir eine Studie (den Vorwurf kennst du ja sicher. Stichwort Gates), dann muss ich als Wissenschaftler aber eine Zeitung finden, die meinen Text publiziert. Du gehst schließlich auch zum offiziellen Wettanbieter, nicht zum komischen Onkel in der dunklen Ecke. Also, Wissenschaftler wird gekauft, möchte in einer Fachzeitschrift publizieren und nun kommt aber die Redaktion der Zeitung und lässt noch weitere Wissenschaftler drüber gucken. In der Regel um die fünf. Da wird dann geguckt, wie sauber gearbeitet wurde, ist die Studie Reproduzierbar, stimmt die Metodologie, sind die richtigen Schlüsse aus den DAten gezogen worden. Wenn es da Auffälligkeiten gibt, dann wird der Text nicht publiziert. Deshalb sind die meisten Fakestudien, Stichwort Dieselskandal, Klimaleugner immer von "Instituten" veröffentlicht, nicht aber von Wissenschaftszeitungen ;)

Was hat das denn nun mit deiner Wochenendaktivität zu tun?
Das Problem ist, dass die KenJebsens, Sputniks, Rubikon, Attilas und wie sie alle heißen, NICHT EINEN EINZIGEN FUCKING WISSENSCHAFTLICHEN ARTIKEL zu diesem Thema publiziert haben. Nicht einer ihrer Beiträge ist wissenschaftlich. Es ist nichts anderes als eine uninformierte Meinung. Im Boxbeispiel: Es gibt nicht einen einzigen Beleg dafür, dass Axel Schulz in den Ring steigt, wenn nur der Nikolaj und ich im Ring stehen und Axel Schulz ein Bild mit der aktuellen Tageszeitung vor seinem Grill postet. Trotzdem wollen darauf offensichtlich viele Menschen nicht hören.

Jetzt haben wir aber noch einen anderen Aspekt. Denn vor dem Wettbüro stehst du nicht alleine. Da sind 5000 andere, die auf Axel setzen wollen. Das macht es allerdings nicht wahrscheinlicher, dass Axel nun in den Ring steigt. hier erklärt. Ich verstehe, dass man da Zweifel bekommt.

Hier gibt es noch einmal Infos zur Herdenimmunität, über die wir uns ja Gedanken machen sollen. Übrigens werden hier wissenschaftlich fundierte Quellen genutzt: Klick.
Ich habe nie, auch hier nicht, behauptet, ich kenne die Wahrheit, aber ich habe eine Tendenz
Behauptet die Wissenschaft sie kenne die Wahrheit? Nein, weil man sich da ziemlich einig ist, dass Wissenschaft nur eine Annäherung an die Realität sein kann. Hat die Wissenschaft eine Tendenz? Ja. Die wird ständig überprüft und zwar nach dem Prinzip wie oben beschrieben. Irrt sich Wissenschaft? Hoffentlich, denn ohne Irrtum in der Wissenschaft, keine neuen Erkenntnisse.

Im Sinne der Diskussion, bitte ich dich, jeden der Punkte mit wissenschaftlich validen Daten zu entkräften. Bitte achte auf deine Quellen. Nimm dir die Zeit, damit das hier mehr ist als eine Tendenz.
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Re: Die Zeit dazwischen

Beitragvon walser-17 » Mi 13. Mai 2020, 14:28

Matpflugi hat geschrieben:
Mi 13. Mai 2020, 08:34
Was die "haufenweise" Steuergelder betrifft, so trifft das auf mich eher im umgekehrten Fall zu. Im Laufe meines Lebens war nämlich ich es, von dem haufenweise Steuern eingezogen wurden und werden!
Auch ein Trittbrettfahrer war ich nie, vielmehr habe ich Leute mitgenommen, die orientierungslos umherirrten.
Und das Wort "Verschwörungstheorie" alleine beinhaltet schon so unglaublich viel Nichtssagendes, dass ich schon Würgereiz bekomme, wenn ich es nur lese!
Wer mir die große Dummheit attestiert, sollte sich gegebenenfalls erst einmal vor den Spiegel stellen.
Denn derartige Aussagen zu treffen über Menschen , denen man nie gegenüber stand, könnten irgendwann auch einmal nach hinten losgehen.
Die Diskussionen, die hier im ganzen Land derzeit geführt werden, sind bitter notwendig, denn die Wahrheit, und das räumen viele kluge Leute ein, ist noch lange nicht bekannt!
Und so lange das so ist, wird keine Macht der Welt mich daran hindern, zu denken!
Ich habe nie, auch hier nicht, behauptet, ich kenne die Wahrheit, aber ich habe eine Tendenz und so lange das so ist, bleibt es bei mir dabei, Abstand zu halten und nicht alle Hände zu schütteln, die mir gottseidank heute auch kaum noch entgegen gestreckt werden, was ich schon immer belastend fand.
Alles, aber auch alles sträubt sich bei mir, mich in eine Reihe mit den Maskenzombies zu stellen, die alleine schon durch ihre gebückte Haltung eine Position eingenommen haben, die sehr an Resignation erinnert!
Aufgeben? Ich?
Niemals!
Das Zauberwort heißt nicht Chemiespritze, sondern Massenimmunität! Denkt mal alle drüber nach, ihr Schisser! (Die Ausnahmen sind natürlich nicht gemeint)

Ich bin mir ziemlich sicher, dass du die Wahrheit niemals akzeptieren wirst, weil du von diesen extremistischen Gruppen schon so indoktriniert wurdest, dass nur deren „Wahrheit“ die einzig richtige ist! Was heißt überhaupt Wahrheit? Es ist wohl schwer nachzuvollziehen, dass die Natur dem Menschen wieder einmal haushoch überlegen ist bzw. war (Pandemien gab es ja schließlich noch nie). Aber wer hier in Deutschland wie die Made im Speck lebt, kann das wohl nur schwer glauben. Hollywoodfilme wie Illuminati oder die Bourne Verschwörung tragen dann ihren Teil dazu bei, dass man in allen globalen Belangen nur große Verschwörungen der Weltelite vermutet.

Aber ich bin sicher, dass du und deine Widerstandsgenossen der Hogesa, Antifa oder identitären Bewegung eure eigene Wahrheit basteln werdet. Eine Wahrheit, die nicht etwa auf Aussagen von Virologen oder der Wissenschaft gestützt ist, sondern von holocaustleugnenden Radiomoderatoren oder Starköchen der veganen Küche in die sozialen Medien gespült wird. Aber dich wird das sicherlich trotzdem nicht stören, obwohl du nach eigenen Aussagen selbst vor Kurzem ein KZ besucht hast und es besser wissen solltest. Und weißt du was Matpflugi? Ich glaube fest, dass du ein wirklich feiner Kerl bist, aber du verrennst dich hier gehörig in ein riesengroßes Hirngespinst. Leider haben die radikalen Randgruppen in der Gesellschaft hier ganze Arbeit geleistet... Wird Zeit, dass es hier bald wieder um Eishockey geht!
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Re: Die Zeit dazwischen

Beitragvon Senfstulle » Mi 13. Mai 2020, 15:49

ossi81 hat geschrieben:
Mi 13. Mai 2020, 13:38
.....immer noch keine Argumente und Beweise.......

ein erstes Statement in den NDS.
https://www.nachdenkseiten.de/?p=60944
Zu den Wissenschaftlern, die die Antwort an das BMI unterzeichnet haben, gehören zehn Ärzte und Forscher, teils im Ruhestand. Unter anderem dabei ist auch Peter Schirmacher, Pathologie-Professor an der Uni Heidelberg und Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Das ist durchaus heikel, denn die Leopoldina gehört zu den wichtigsten wissenschaftlichen Beratungsgremien der Bundesregierung in der Corona-Krise. Virologen sind allerdings nicht unter den Unterzeichnern.
Wäre schon ganz hilfreich, wenn unautorisierte Mitarbeiter wenigstens einen Virologen befragen würden. Deren Meinung wäre schon interessant.
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Re: Die Zeit dazwischen

Beitragvon 7x Meister Gretzky » Mi 13. Mai 2020, 15:56

ossi81 hat geschrieben:
Mi 13. Mai 2020, 13:38
.....immer noch keine Argumente und Beweise.......

ein erstes Statement in den NDS.
https://www.nachdenkseiten.de/?p=60944
Ja dieses ominöse interne Papier.
Schade das es dem Virus egal ist was wer wo schreibt. Die Zahlen in Russland gehen durch die Decke gerade, das schreiben nicht nur CIA und Mossad, nein die offiziellen Gazetten dort selbst
U.N.V.S.U. + U.N.V.S.A.M. + U.N.V.S.P.P.
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Re: Die Zeit dazwischen

Beitragvon bärenhausski » Mi 13. Mai 2020, 17:05

7x Meister Gretzky hat geschrieben:
Mi 13. Mai 2020, 15:56
ossi81 hat geschrieben:
Mi 13. Mai 2020, 13:38
.....immer noch keine Argumente und Beweise.......

ein erstes Statement in den NDS.
https://www.nachdenkseiten.de/?p=60944
Ja dieses ominöse interne Papier.
Schade das es dem Virus egal ist was wer wo schreibt. Die Zahlen in Russland gehen durch die Decke gerade, das schreiben nicht nur CIA und Mossad, nein die offiziellen Gazetten dort selbst
der stets im astreinen Stasi Jargon daher schwadronierende Ossi -als Linksradikaler Verblendeder und damit Russland Versteher - ist sicher doch der Meinung, dass dies alles vom CIA manipuliert wird
optimismus ist nur ein mangel an information
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Re: Die Zeit dazwischen

Beitragvon Tatanka » Mi 13. Mai 2020, 19:36

eindickeshortkind hat geschrieben:
Mi 13. Mai 2020, 14:26

… Wissenschaft ist vielleicht sowas wie Wetten bei Boxwettkämpfen abschließen. Man hat eine Idee, sammelt Hinweise, ob die Idee clever ist. Wenn ich gegen Walujew in den Ring steigen würde, weißt du viel über Walujew, wenig über mich und los geht es mit der Wette. Wissenschaftler machen das ähnlich. Sie haben eine Idee (Da sterben viele Menschen. Vielleicht liegt das an diesem Virus im hals. Also machen wir Abstriche und stellen fest: richtig. Alle mit diesem Virus im Hals haben eine Reihe von Symptomen.

Trotzdem kann es dazu kommen, dass Walujew mir im Ring böse in die Augen schaut und er beim ersten Schritt einen Hexenschuss bekommt und aufgeben muss. Du mit deiner sehr, sehr rationalen Wette guckst in die Röhre und denkst dir: Mist. Hättest du die Wette platziert, wüsstest du, dass Walujew nur ein körperliches Wrack ist und er morgens schon mit einem Bandscheibenvorfall aufgewacht ist? Gleiches fragen sich Wissenschaftler: "welche Aspekte gibt es noch, die wir nicht kennen?" Dazu wird dann geforscht und das Wissen angepasst. Zum Beispiel Dinge, die wir über Corona nicht wissen: Immunität, Langzeitfolgen, Warum zeigen manche Menschen keine Symptome während scheinbar gesunde Menschen sterben?, usw. ...
Und genau diese Herangehensweise an ein Problem ist aktuell das größte Manko der mit der Erforschung von Viren beschäftigten Wissenschaftler. Sie wurden bei Beginn der Pandemie dazu erkoren die Richtung vorzugeben. Dies ist bei der Arbeitsmethode allerdings zum Scheitern verurteilt, denn wenn du sagst "links" und darauf folgt ein großer Dampfer mit 80 Millionen und kurz danach dann wegen "neuer Erkenntnisse" doch nach "rechts" verweisen mußt, dann geht dieser Zickzack-Kurs nicht lange gut, denn es folgt dir eine der größten Volkswirtschaften auf Erden und da benötigt es Verlässlichkeit und dies konnten die Virologen nicht liefern. So haben sie dann massiv an Vertrauen verloren, aber genau das Vertrauen ist es, was man in so einer Krise am meisten benötigt.
Auch sind so stark spezialisierte Wissenschaftler oft mit einer Art Autismus behaftet. Aus ihrer streng eingeengten Sicht sind die Maßnahmen absolut nötig und sollte man sich irren, ist das auch nicht schlimm. Daß daran aber Millionen Existenzen hängen und sich eine Gesellschaft über Generationen verschuldet und so das gesamte gesellschaftliche Gefüge zum Einsturz bringen kann, wird dabei gar nicht beachtet. Man ist ja Virologe.
Und ja, entscheiden muß hier die Politik und das ist momentan sicher ein Gang durchs Minenfeld. Zu beneiden sind die Herrschaften mit Sicherheit nicht, denn Druck kommt von allen Seiten, je länger die Einschränkungen andauern.
Ich persönlich bin der stetigen Gängelei überdrüssig und ich ertrage die ewig belehrenden Politiker als auch die stets mahnenden sich aber nie festlegen wollenden Wissenschaftler schon lange nicht mehr. Wie von mir schon erwähnt geht es um Vertrauen und das habe ich in die von Talkshow zu Talkshow tingelnden "Experten der Pandemie" längst verloren.
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Re: Die Zeit dazwischen

Beitragvon bärenhausski » Mi 13. Mai 2020, 19:47

.. was heisst das konkret für deine persönlichen Schlußfolgerungen und Verhaltensweisen, Tatanka?
optimismus ist nur ein mangel an information
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Re: Die Zeit dazwischen

Beitragvon Larouche... » Mi 13. Mai 2020, 19:49

Dennoch besteht in deiner legitimen kritischen Betrachtungsweise, verbunden mit einer gewissen Politikverdrossenheit, ein riesengroßer Unterschied zu Spinnern wie dem Boxer, die in allem offenbar eine inszentierte Weltverschwörung sehen und in ihrem Denkmuster nicht über die Bordsteinkante hinauskommen und daher auf Pseudoexperten hören, wo 95 % der Leute zum Glück sofort merken, dass die absolut Null Ahnung sowie einen an der Waffel haben.
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Re: Die Zeit dazwischen

Beitragvon bärenhausski » Mi 13. Mai 2020, 20:05

Larouche... hat geschrieben:
Mi 13. Mai 2020, 19:49
Dennoch besteht in deiner legitimen kritischen Betrachtungsweise, verbunden mit einer gewissen Politikverdrossenheit, ein riesengroßer Unterschied zu Spinnern wie dem Boxer, die in allem offenbar eine inszentierte Weltverschwörung sehen und in ihrem Denkmuster nicht über die Bordsteinkante hinauskommen und daher auf Pseudoexperten hören, wo 95 % der Leute zum Glück sofort merken, dass die absolut Null Ahnung sowie einen an der Waffel haben.
was ohnehin völlig unstrittig war und ist
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Re: Die Zeit dazwischen

Beitragvon Tatanka » Mi 13. Mai 2020, 20:08

Klar besteht ein Unterschied, denn ich sehe in dem Virus weder eine gezielte Verschwörung noch Invasion von Außerirdischen. Es ist nicht das erste Virus, wenn auch in den wirtschaftlichen Auswirkungen so noch nie dagewesen, und wird auch nicht das letzte sein.

bärenhausski hat geschrieben:
Mi 13. Mai 2020, 19:47
.. was heisst das konkret für deine persönlichen Schlußfolgerungen und Verhaltensweisen, Tatanka?
Ich erwähnte es schon mal. Ich habe mein "Mitwirken" an dieser Gesellschaft weitestgehend eingestellt, auch viele Kontakte brach gelegt und das nicht auf Grund der auferlegten Beschränkungen, die mir absolut schnurz sind, denn wenn ich mit jemanden was "saufen" will dann mache ich das, sondern weil mir Menschen zur Zeit auf das Gemüt schlagen. Mir geht das ganze Theater nur noch auf den Senkel und so trete ich an den Rand und lasse die Welt Welt sein. Wenn sich alle mal wieder eingekriegt haben, schaue ich mal ob es sich lohnt mal wieder mitzuwirken.

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