Zu Hause gegen die Brause Bullen

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Yzebär
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Re: Zu Hause gegen die Brause Bullen

Beitragvon Yzebär » So 27. Okt 2019, 19:08

Cormier hat geschrieben:
So 27. Okt 2019, 17:16
Sollte das Verletzungspech weiterhin ausbleiben, dürfte es für Backman schwer werden, wieder aufs Eis zurückzukehren.
Die #23 bietet sich doch regelmäßig an. :roll:
Tatanka
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Re: Zu Hause gegen die Brause Bullen

Beitragvon Tatanka » So 27. Okt 2019, 19:14

"Das Imperium schlägt zurück" … ganze 15 Minuten haben ausgereicht die Unzulänglichkeiten der Eisbären aufzudecken. Das Leistungsgefälle innerhalb der Eisbären ist einfach zu groß um gegen einen solchen Gegner konstant über die gesamte Spielzeit mithalten zu können.
Der Herr Braun, oft mit zögerlicher Spielweise, läßt sich beim Ausgleich (auch wenn die Scheibe unglücklich aufspringt) ohne jegliche Gegenwehr aus dem Spiel nehmen, so daß der Herr Wissmann gegen drei Münchener nichts zu melden hatte. Die Herren Kettemer und Hördler scheinen nur noch damit beschäftigt zu sein irgendwie mithalten zu können.
Auch im Sturm trifft dies auf einige Akteure (Pföderl, Rankel) zu.
Und eigentlich befürworte ich ja die Maßnahme den Herrn Backman mangels Leistung auf die Tribüne zu setzen, aber wenn ich dann einen Spieler wie den Herrn Labrie (der vom Stadionsprecher schon liebevoll "Pieh Zieh" liebkost wird) durch das Spiel der Eisbären stolpern sehe... Der Herr bekommt ja schon Schweißausbrüche, wenn er in der Angriffszone versehentlich in Puckbesitz kommt und bettelt dann hilfesuchend darum, daß ihm schnell jemand das Teil abnimmt. Auch scheint er die im Eishockey erforderliche Gabe gleichzeitig mit den Füßen zu laufen, den Händen zu arbeiten und mit dem Kopf zu schauen und zu denken nicht mal in homöopathischen Dosen zu besitzen. Da geht immer nur "mit den Kopf nach unten laufen, dann gleiten und dabei zu schauen und dann gleiten und die Scheibe irgendwo hinzuspielen". Einfach nur schlimm!
Selbst ein Backman in dieser schlechten Verfassung wäre dagegen erholsam und für die vierte Reihe auch spielerisch eine Bereicherung, denn nur Rammeln reicht vielleicht gegen Ingolstadt.
Senfstulle
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Re: Zu Hause gegen die Brause Bullen

Beitragvon Senfstulle » So 27. Okt 2019, 19:55

BAUER hat geschrieben:
So 27. Okt 2019, 19:07
Und wer hat gesagt, dass die Schiris schuld waren?!
Von den geistigen Tieffliegern auf Facebook mal abgesehen, hast du den Schiris zumindest eine entscheidende Mitschuld gegeben. Gleichzeitig hast du ihnen unterstellt parteiisch gewesen zu sein. Das geben jedoch weder die Statistiken her, noch der Spielverlauf.
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henry
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Re: Zu Hause gegen die Brause Bullen

Beitragvon henry » So 27. Okt 2019, 20:36

Labrie kann weder Eislaufen noch Hockey, bringt aber eine fette körperliche Präsenz auf das Eis.
Noch weiß ich nicht so recht, ob uns das am Ende mehr bringt als Zwerg Backman.
Gerne hätte ich PieZieh mal im direkten Einsatz gegen Aulie oder den genauso unsympathischen
Kastner gesehen.
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Re: Zu Hause gegen die Brause Bullen

Beitragvon Maja » So 27. Okt 2019, 22:58

Ich habe heute 3 unterschiedliche Drittel gesehen:
Das erste Drittel war klasse, nur das Gegentor war wieder zu einfach und die Führung hätte höher ausfallen müssen,
Chancenverwertung aka Effektivität: viel Potential nach oben.
Im zweiten Drittel dann der Einbruch, man hat deutlich gesehen, dass die Automatismen noch nicht sicher funktionieren
da waren Pässe in den Rücken, Ungenauigkeiten und Fadenverlust aber der Wille war da.
Das dritte Drittel war wieder besser aber die Chancenverwertung ganz schlecht, kein Scheibenglück kam auch noch dazu.
Der eine Puck schaute schon ins Tor hinein, da hätte ein Luftzug gereicht, den reinzudrücken aber das Tor wollte nicht fallen,
das 3:4 kam zu spät und dann aufgemacht und folgerichtig das 3:5 gefangen.
Trotzdem sehe ich weiterhin bei vielen Spielern eine Entwicklung, nur einzelne stechen negativ heraus, dabei Braun und Labrie ganz weit vorne. Man ist im Vergleich zur Vorsaison auf einem besseren Weg, wenn man mal das blutleere 1:7 zu Hause gegen die Kackvögel als Tiefpunkt nimmt.
Ich bleibe dabei, man ist auf einem guten Weg in die POs und man steigert sich von Spiel zu Spiel. Wenn man jetzt noch schaffen würde, die Leistung von Drittel 1 über das ganze Spiel zu halten, dann könnte man diese Saison noch einiges erreichen. Auch Ausrutscher auf dem Weg wie gegen D‘dorf führen nicht zu einem Rücksetzer, sondern zu einer Reaktion im nächsten Spiel.
Also alles in allem kann man mit dem Kader, den man aktuell hat, doch mit den Ergebnissen zufrieden sein.
Mal schauen was die nächsten Spiele auswärts bringen.
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Re: Zu Hause gegen die Brause Bullen

Beitragvon Matpflugi » So 27. Okt 2019, 23:43

Eine Niederlage, die man ertragen konnte, weil immer mal wieder zu sehen war, das etwas gegen kann.
Es ist seitens der Vereinsführung aber dringend notwendig, noch etwas gegen personelle nicht übersehbare Schwachpunkte zu tun, auch wenn sie für den ein oder anderen schmerzhaft sind.
Inzwischen bin ich aber der Meinung, dass man mit dem vorhandenen Personal auf einem Weg ist, der in die richtige Richtung führt. Wohin er in dieser Saison schon führt ist vielleicht abhängig von noch zu treffenden Entscheidungen.
Schön wäre es , wenn man nach dem ersten Viertel der Vorrunde die Häufigkeit der Rückenpässe allmählich reduziert. ..spart Kräfte und bringt den Puck schneller in die gewünschte Richtung.
Das Spiel selbst ist hier schon ausreichend und richtig analysiert worden..
Zwei bis neun Spiele haben wir ja theoretisch noch gegen München in dieser Saison, um den Score gegen sie zu verbessern..Noch steht er bei 0:6 Punkten,bzw. Null Siegen und 2 Niederlagen..
Wie sagt man doch? Hinten wird die Ente fett..
...einfach mal im Hinterkopf behalten.. ;)
Links antäuschen , rechts vorbei!
:o
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Re: Zu Hause gegen die Brause Bullen

Beitragvon icegyzmo » So 27. Okt 2019, 23:44

War irgendwie zu erwarten. Trotzdem ärgerlich, weil eigentlich mehr drin gewesen wäre. Aber wenn man zum xten Mal die frühen Breaks nicht nutzen kann, sinnlos die Gegentore durch Strafen und schlechte Defense herschenkt und dann nicht mal die vor die Füße fallenden Scheiben verwerten kann, dann kann man gegen eine individuell so gut besetzte Mannschaft selbst an deren schlechten Tagen nichts reißen.
Über weite Strecken fehlte die Geschwindigkeit und eigentlich fast immer die Passgenauigkeit. Aber selbst mit so viel Platz wie im ersten Drittel weiß man zu selten, was mit der Scheibe anzufangen. Das ist oftmals zu statisch und zu vorhersehbar. Mit mehr Gegenwehr sind die Grenzen dann schnell aufgezeigt, wenn die Scheiben nicht von alleine rein gehen.
Sehr gut hat mir im ersten Drittel gefallen, dass man bei Scheibenverlusten das Spielgerät doch schnell zurückerobern konnte. Wenn man viel Laufarbeit leistet und alle gut zurückarbeten, kriegt man diese Saison schon ansehnlicheres Hockey geboten. Da kann man an guten Tagen auch die Topteams schlagen. Für den Saisonverlauf dürfte interessant sein, wieviel Steigerung noch möglich ist. Denn eigentlich sehe ich uns schon ziemlich am Limit des Leistungsvermögens.
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Re: Zu Hause gegen die Brause Bullen

Beitragvon Bärle » Mo 28. Okt 2019, 05:25

Für mich war auch ganz klar spielentscheidend die Strafe am Ende des 1. Drittels, danach kam der Einbruch und es ging irgendwie nichts mehr so richtig.
Von der Strafbank weg bleiben, das muss noch mehr in die Köpfe rein.
Schiris haben nix falsch gemacht!
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Re: Zu Hause gegen die Brause Bullen

Beitragvon JrMember » Mo 28. Okt 2019, 07:04

Ich fand es schon bemerkenswert, dass ein Sheppard die Strafe vor dem 2:3 wegen Behinderung bekommt und München die unsrigen teilweise festhält, den Schläger hält und den Spieler auf den Boden drückt, ohne den Arm zu heben. Für mich ist das Ganze der berühmte Bayerndusel im Eishockey. Letztendlich hat man gestern gesehen, dass man über 60 Minuten vor allem körperlich dagegen halten muss. Im zweiten Drittel hat man aufgehört die Checks zu setzen und gehofft, dass man es spielerisch lösen könnte. Im dritten Durchgang hat man wieder auf den Körper gespielt und bekam wieder klarere Chancen, deren Verwertung allerdings wieder unglaublich schlecht war.
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Re: Zu Hause gegen die Brause Bullen

Beitragvon St » Mo 28. Okt 2019, 07:53

Schiridiskussionen sind für mich so überflüssig wie ein Kropf.
Ich habe gestern nachmittag über weite Strecken ein gutes Spiel der Bären gesehen. Wenn nun beim Leo nach diesem denkwürdigen Treffer auch noch der Knoten platzt... ;)
Ich bin mir auch nicht sicher, ob es wirklich nötig ist, die Entstehung des 3:4 mit dem einen oder anderen Fehlpass zu relativieren. Ich hab diesen Treffer gefeiert.
Nach Flasche leer in Düdo ist für mich jetzt das Glas wieder halb voll.
Abseits vom rein Sportlichen, war für mich gestern die stärkste Aktion das Ehrenbully. Mein Respekt gilt allen innerhalb und außerhalb der Organisation, die sich für Pink in the Rink engagiert haben. Großartig, dass die beteiligten Organisationen / Vereine die Möglichkeit hatten, sich in der Halle zu präsentieren.

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