Kasperle-Theater aus der Puppenkiste?

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Maja
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Re: Kasperle-Theater aus der Puppenkiste?

Beitragvon Maja » Fr 4. Okt 2019, 22:13

Man hat weiterhin ein massives Problem mit saudummen Strafen, Überzahlspiel ist katastrophal und Chancenverwertung unterirdisch.
Nur Augsburg war noch schlechter. Man versäumt das dritte Tor zu machen und gerät am Ende noch in Gefahr, den Ausgleich zu kassieren. Wenn man das planlose letzte Drittel gesehen hat, wie man da gegen ein erschreckend schwaches Augsburg so eingeschnürt werden konnte, nur noch blindlings die Scheibe nach vorne gespielt hat und dann wieder sofort verloren hat, dann weiß man es bleibt schwierig, wahrscheinlich eher unmöglich, mit der Truppe den 4. Platz zu erreichen.
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Erich Kohl #9
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Re: Kasperle-Theater aus der Puppenkiste?

Beitragvon Erich Kohl #9 » Fr 4. Okt 2019, 22:17

Pittiplatsch84 hat geschrieben:
Fr 4. Okt 2019, 21:47
Dahm heute stark...
... im prallen lassen. Zum Glück war Augsburg heute auch nicht stark und die Verteidiger konnte die Abpraller klären.

Der "Tausch" Pföderl gg. Fischbuch hat sich auch nur für Nürnberg gelohnt.
Der Leo ist ja noch mehr Ghost als Rankel aufm Eis. Momentan füllt der auch nur den Zettel der Aufstellung ...
Atomino
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Re: Kasperle-Theater aus der Puppenkiste?

Beitragvon Atomino » Fr 4. Okt 2019, 22:36

Wie die Überschrift schon sagt: Kasperle-Theater, aber immerhin 3 Punkte und die rote Laterne hat jetzt Schwenningen. Am Sonntag wird der Gegner nicht so gnädig sein.
"Aus Angst vor dem Tod Selbstmord zu begehen ist auch keine Alternative" :roll:
Maja
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Re: Kasperle-Theater aus der Puppenkiste?

Beitragvon Maja » Fr 4. Okt 2019, 22:43

Na ja, nachdem man ja jetzt die negative Auslandsserie mit atemberaubendem Tempohockey beendet hat, wird man ja auch zu Hause mal verlieren dürfen. Weiß doch jeder, dass jede Serie einmal endet: auch die unglaubliche Heimserie der Bären aus 1 Sieg und 1 OT Erfolg.
icegyzmo
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Re: Kasperle-Theater aus der Puppenkiste?

Beitragvon icegyzmo » Fr 4. Okt 2019, 23:11

Das war ja noch übler als in Iserlohn. Den Wanderpokal des Chancentod hat man mal weitergereicht, obwohl Nöbels den offenbar immer noch nicht hergeben will.
Ortega belebt die Sheppard-Reihe etwas, aber was die drei sich an unsauberen Aktionen leisten, würde für Dauerunterzahl reichen. Ein Glück, dass die Pfeife wohl im zweiten Drittel auf dem Pausentisch liegen geblieben ist.
Warum man im letzten Drittel plötzlich das Laufen eingestellt hat, wissen die Jungs wahrscheinlich selber nicht.
Positiv fand ich eigentlich nur, dass man viele Scheiben wegblocken konnte und die vielen Abpraller von dahm weitestgehend gut abgeräumt hat. Und schön, dass man bei einem Tor von Reichel auch mal gewinnen konnte.
So langsam sollte man mal für Aubry und Pföderl die richtigen Buddies finden. Dauerhaft kommen wir mit zwei Reihen nicht aus dem Keller. Zu Labrie ist eigentlich jeder Kommentar zu viel. Aber offensichtlicher kann Überforderung nicht sein.
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Re: Kasperle-Theater aus der Puppenkiste?

Beitragvon Matpflugi » Sa 5. Okt 2019, 00:09

Oft ließ sich die desaströse Situation bei unserem Lieblingsclub nur noch mit Galgenhumor ertragen, wobei ich mich hier einbeziehe, denn auch ich ließ meinem Frust oft durch lustige Kommentare freien Lauf.
Nun haben wir, wie auch immer, die ersten drei Punkte in der Ferne ergattert, und nahezu niemand...ich auch nicht...konnten dem Ergebnis etwas Positives abgewinnen.
Ich habe mich sogar dabei erwischt, einen weiteren Misserfolg der Bären zu wünschen, einfach aus dem Grund, weil ich es einfach nicht mehr hören kann, dass der Kapitän nach einer solchen Darbietung davon spricht, ein gutes Spiel abgeliefert zu haben.
Ihr könnt mich jetzt gerne alle dafür steinigen, aber ich bin überzeugt davon, dass es auch andere gab, die ähnliche Gedanken im stillen Kämmerlein hegten.
Ich will einfach, dass sich etwas ändert, das heutige Ergebnis der Begegnung rückt diesen Prozess aber wieder weiter nach hinten, davon bin ich überzeugt.
Aber schaun wir mal...vielleicht geht's nach dem Spiel gegen die vom Gäuboden wieder in die "richtige" Richtung.
Die hier zitierte "starke Leistung " von Dahm kann nur einem ironischen Gedanken entsprungen sein, wenn ich die zigfachen Abpraller noch vor Augen habe, die unfähige Augburger diesmal nicht zu nutzen wussten..
Nein, mit diesem Kerl ist kein Platz oberhalb der Preplayoffs zu gewinnen.
Ich habe tatsächlich in der Sommerpause gehofft und auch geglaubt, dass diesmal etwas in der richtigen Richtung geschieht, sehe mich aber schon nach den paar Spieltagen vollkommen gefrustet und desillusioniert.
In diesem Sinne...ich musste das mal loswerden.
😡
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:o
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Re: Kasperle-Theater aus der Puppenkiste?

Beitragvon Atomino » Sa 5. Okt 2019, 08:40

Hast Du wirklich erwartet das der Käpt'n Kritik übt am Spiel der Bären? Rankel bringt doch nicht erst in dieser Saison keine Leistung mehr, wie soll er denn da jemanden kritisieren?
Ich glaube da leben einige in Ihrer eigenen Welt. Und die hat sicher nichts mit Eishockey zu tun. Wenn man die Frazenbuch Kommentare sieht, dann ist doch alles schick. Durchweg positiv. Richer kann sich zurück lehnen, sein Stuhl wackelt nicht. Die Kritiker werden dann noch eine Saison länger warten auf den Umbruch in Berlin. Vielleicht dann wieder im Welli. Dann kaufe ich mir sogar wieder eine Dauerkarte.
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Re: Kasperle-Theater aus der Puppenkiste?

Beitragvon Maja » Sa 5. Okt 2019, 09:14

Interessant Aussage auf der Eisbären Seite:

https://www.eisbaeren.de/news/detail/er ... waertssieg

„Die Stimmen

André Rankel auf Magenta Sport: „Das war heute ganz wichtig für uns, da wir unbedingt gewinnen wollten. Das haben wir heute geschafft. Wir haben heute ganz gut gespielt - und das über die ganzen sechzig Minuten.““

https://www.magentasport.de/event/augsb ... lin/463059

Da sagt der Herr Rankel wir haben sehr gut gespielt oder habe ich einen Hörfehler?
Man ändert also schon die Live Aussagen, glaubt man selber nicht dran?
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Re: Kasperle-Theater aus der Puppenkiste?

Beitragvon icegyzmo » Sa 5. Okt 2019, 11:53

Naja was sollte er auch sagen, wo er mal wieder auf‘s Eis durfte und seine einzige Leistung darin bestand, sinnlose, halbherzige Checks zu fahren.
Wenn man es genau nimmt, könnte man ja seine Worte so interpretieren, dass man die anderen Spiele nicht gewinnen wollte. Oder wäre da ein Sieg dann nicht so wichtig gewesen? Diese Interviews sind doch die Sendezeit nicht wert.
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Re: Kasperle-Theater aus der Puppenkiste?

Beitragvon mcspain » Sa 5. Okt 2019, 12:41

Was ist euer Anspruch? Aus einem solchen Tief kann man sich nur herausarbeiten und das sieht selten schön aus. Einsatz und Tempo haben gestimmt, leistungsmäßig/spielerisch ist man mit Augsburg auf einem Niveau, man hatte gestern etwas mehr Scheibenglück, so gewann man knapp - immerhin.
Die Shotmap war im Vergleich zum Iserlohn Spiel wesentlich besser, mehr Schüsse vorm Tor erarbeitet, die Tore fielen auch aus solchen Situationen. Bei dem Tor von Sheppard hat man es auch geschafft über längere Zeit Druck im gegnerischen Drittel aufzubauen.
Ein Spiel auf dem man aufbauen kann.

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