Streik

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Mario
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Beitragvon Mario » Mi 12. Mär 2008, 14:46

Zitat:
Original erstellt von fox:
Zitat:
Original erstellt von Regen:
Mal was anderes : Achtet bitte auf die Fahrradfahrer in den morgenstunden und der Mittagszeit es sind überwiegend Schüler und schülerinnen die zur Schule müssen. Heute ist eine 14 Jährige Schülerin auf den Schulweg ums Leben gekommen. Achja danke an VERDI die gerade die BVG Bestreikt. Meine Tochter im Gleichen Alter muß Jetzt auch mit dem Fahrrad fahren, habe also ein sehr gutes gefühl jeden Tag.
Sorry, aber ich denke weder Verdi, noch BVG oder auch nur ein weiterer Dritter kann für solch ein Unglück. Wohlbemerkt solltest du doch zu deiner 14 jährigen Tochter mehr Vertrauen haben, oder fährt sie sonst kein Fahrrad?

Es ist tragisch wenn ein Mensch bei einem VU ums Leben kommt. Aber auch wenn die BVG fährt und nich streikt sterben täglisch Radfahrer auf unseren Straßen. Vieleicht sollten wir alle nur noch laufen das so etwas nicht mehr passieren kann. Ich finde es schon ein wenig dreist das mit dem Streik und der Gewerkschaft zu verbinden.
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Mario
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Beitragvon Mario » Mi 12. Mär 2008, 14:51

Zitat:
Original erstellt von bo Frank:
Nun es gibt ein offensichtlich sehr starkes Lohn/Gehaltsgefälle zwischen "Alt-BVG lern und neu in der Tochtergesellschaft BT eingestellten Fahrern.
Das Hauptproblem liegt darin ,das Verdi die Forderung nach 12% mehr, auch für die Altvorderen der BVG durchsetzen will.
Standpunkt des Vorstands ist jedoch die Einkommen der "Altfahrer" abzuschmelzen,das heisst diejenigen so lange in Punkto Lohn-und Gehaltssteigerung auszuklammern, bis irgendwann ein Gleichstand erreicht ist.Wenn man bedenkt ,das pro Tag ca, 1Mio an Steuergeldern durch den Senat bezuschusst wird,wenn man des weiteren bedenkt, das die Subventionen zum decken der Personalkosten benötigt werden, da die sonstigen Kosten über die Ticketpreise abgedeckt werden,dann beantwortet sich die Frage nach Sinn und Zweck dieses höchst überflüssigen Streiks von alleine.
Hier sei nicht unerwähnt,das die Unkündbarkeit der "Altvorderen"der BVG, diesen Angestellten einen Beamtenähnlichen Status verleiht(20 Jahre Beschäftigungsgarantie)
In den Ohren der tatsächlichen Beamten, wie zum Beispiel der Polizei,muss doch dieser "soziale Aufschrei" der Pseudo-Beamten wie Hohn klingen Bild
Die sind nämlich wirklich unterbezahlt und dürfen nicht streiken! Bild

Hallo, die von BT übernommenen sollten keinen Cent mehr bekommen. Die haben fette Abfindungen kassiert als sie von der BVG zur Tochter gewechselt sind. Bei den Neueinstellungen sollte das gleiche gelten wie für die BVG.
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Beitragvon Tatanka » Mi 12. Mär 2008, 14:56

Zitat:
Original erstellt von bo Frank:
Nun es gibt ein offensichtlich sehr starkes Lohn/Gehaltsgefälle zwischen "Alt-BVG lern und neu in der Tochtergesellschaft BT eingestellten Fahrern.
Das Hauptproblem liegt darin ,das Verdi die Forderung nach 12% mehr, auch für die Altvorderen der BVG durchsetzen will.
Standpunkt des Vorstands ist jedoch die Einkommen der "Altfahrer" abzuschmelzen,das heisst diejenigen so lange in Punkto Lohn-und Gehaltssteigerung auszuklammern, bis irgendwann ein Gleichstand erreicht ist.Wenn man bedenkt ,das pro Tag ca, 1Mio an Steuergeldern durch den Senat bezuschusst wird,wenn man des weiteren bedenkt, das die Subventionen zum decken der Personalkosten benötigt werden, da die sonstigen Kosten über die Ticketpreise abgedeckt werden,dann beantwortet sich die Frage nach Sinn und Zweck dieses höchst überflüssigen Streiks von alleine.
Hier sei nicht unerwähnt,das die Unkündbarkeit der "Altvorderen"der BVG, diesen Angestellten einen Beamtenähnlichen Status verleiht(20 Jahre Beschäftigungsgarantie)
In den Ohren der tatsächlichen Beamten, wie zum Beispiel der Polizei,muss doch dieser "soziale Aufschrei" der Pseudo-Beamten wie Hohn klingen Bild
Die sind nämlich wirklich unterbezahlt und dürfen nicht streiken! Bild

Schon mal daran gedacht, daß dieses Lohngefälle nicht von den BVGlern, sondern den Herren im Vorstand zur Senkung der Lohnkosten eingeführt wurde und jetzt als Werkzeug dazu benutzt wird, auch die Gehälter der "alten" zu drücken? Dahinter steckt immer die gleiche Strategie. Und so wird hier ganz langsam jeder mal im Lohn gedrückt. Oder wie kommt es, daß die Reallöhne in Deutschland in den letzten 10 Jahren deutlich gesunken sind, die Gewinne der Unternehmen aber deutlich gestiegen? Bild
Wo bitte liegt denn die Grenze des Einkommens, ab dem nach deinem Verständnis gestreikt werden darf?
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Beitragvon Tatanka » Mi 12. Mär 2008, 14:59

Zitat:
Original erstellt von Saku:
Der tragische Unfall könnte aber unter Umständen von gewissen Seiten in einen direktem Zusammenhang mit dem unsäglichen Streik gebracht werden. Der Unmut vieler darüber wird dadurch sicherlich nicht geringer werden.

Aber natürlich sind die Eltern der jetzt zu dieser eher unüblichen Jahreszeit zum Fahrrad fahren gezwungenen Kinder Egoisten, die immer nur auf das eigene Wohl bedacht sind. Ganz im Gegenteil zu den ver.di-Jüngern.

Btw: Fahrradmitnahme in der S-Bahn? Davon rät die Bahn dringend ab!

Auf der anderen Seite müßten doch die einschlägig bekannten Blätter auch froh sein, daß jetzt keine Unfälle mehr mit der "Verdammten Flüstertram" (war so die Schlagzeile? Bild ) passieren. Dies war ja noch vor ein paar Wochen der Stein der Entrüstung. Bild
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Beitragvon TWB » Mi 12. Mär 2008, 15:43

@Tatanka: Der werte Herr Schupelius wird sich sicher weiter seine Schlagzeilen aus den Fingern saugen, solange sie ihm in den Kram passen. Gestern die Flüstertram, heute der Streik, morgen.... naja. Ganz wie im Hause Springer so gearbeitet wird. Bild Ein "Vollblutjournalist" wie er im Buche steht. Für alle die den Klamauk verpasst haben, bitte sehr:
ganze Sendung im Stream

[ 12-03-2008, 14:44: Beitrag editiert von: TWB ]
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Beitragvon bo Frank » Mi 12. Mär 2008, 16:03

Zitat:
Original erstellt von ALTER-MEISTER:
Hallo, die von BT übernommenen sollten keinen Cent mehr bekommen. Die haben fette Abfindungen kassiert als sie von der BVG zur Tochter gewechselt sind. Bei den Neueinstellungen sollte das gleiche gelten wie für die BVG.
Die Variante wäre demzufolge doch auch für die Altfahrer machbar:
Abfindungen (fette) für neue Verträge!
Lieber ein Ende mit "Schrecken" als ein Schrecken ohne Ende!
Die Höhe der Abfindungen gestaffelt nach Beschäftigungszeit ,Alter etc. Bild
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Beitragvon bo Frank » Mi 12. Mär 2008, 16:15

Zitat:
Original erstellt von Tatanka:
Schon mal daran gedacht, daß dieses Lohngefälle nicht von den BVGlern, sondern den Herren im Vorstand zur Senkung der Lohnkosten eingeführt wurde und jetzt als Werkzeug dazu benutzt wird, auch die Gehälter der "alten" zu drücken? Dahinter steckt immer die gleiche Strategie. Und so wird hier ganz langsam jeder mal im Lohn gedrückt. Oder wie kommt es, daß die Reallöhne in Deutschland in den letzten 10 Jahren deutlich gesunken sind, die Gewinne der Unternehmen aber deutlich gestiegen? Bild
Wo bitte liegt denn die Grenze des Einkommens, ab dem nach deinem Verständnis gestreikt werden darf?
Ich habe jetzt keine Zeit mehr, dir zu antworten ,werde es aber nachholen ! Bild
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Beitragvon Saku » Mi 12. Mär 2008, 16:47

Zitat:
Original erstellt von TWB:
... Ganz wie im Hause Springer so gearbeitet wird. ...
ganze Sendung im Stream

Nun, man sollte Nachsicht mit der B.Z. haben, ist so doch als 100%ige Tochter des ASV sozusagen die BT unter den dort erscheinenden Zeitungen. Da wird dann wahrscheinlich auch nicht so viel verdient wie bei den Altkollegen von BILD, Morgenpost und Welt. Deshalb ist es auch legitim, wenn man schon nicht streiken kann, sich den Frust als Schlechter verdienender von der Seele schreibt. Zumindest das hat uns ja die Geschichte der letzten acht Tage gelehrt, oder? Bild
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Beitragvon 01Balu » Mi 12. Mär 2008, 18:33

Zitat:
Original erstellt von Tatanka:
....]Schon mal daran gedacht, daß dieses Lohngefälle nicht von den BVGlern, sondern den Herren im Vorstand zur Senkung der Lohnkosten eingeführt wurde und jetzt als Werkzeug dazu benutzt wird, auch die Gehälter der "alten" zu drücken? Dahinter steckt immer die gleiche Strategie. ...
Und warum wird dann nicht gegen den Vorstand gestreikt? Bild
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Beitragvon 01Balu » Mi 12. Mär 2008, 18:35

Zitat:
Original erstellt von Tatanka:
Zitat:
Original erstellt von 01Balu:
...Es gibt viele Firmen (Selbstständige haben ja viele nur nen 8-Klassen-Abschluss wie ich hier lesen durfte!) die mittelbar durch den Streik mehr oder weniger Verluste einfahren. Aus ökonomischen Gründen (wie du verstehen wirst) sind diese Firmen in der Zwangslage, diese Verluste durch z.Bsp. Preiserhöhungen wieder einzufahren! Ich hätte als Beispiel auch das kleine Solarium nehmen können! Und diese Kosten werden auf die Kunden umgelegt...
Dann protestierst du sicher auch schon seit Jahren, daß die Verluste durch "Langfinger" und die daraus resultierenden kostenintensiven Sicherheitsmaßnahmen der großen Kaufhausketten ebenfalls auf die Kunden umgelegt werden. Bild
....

Wie war das mit dem verdrehen und den äpfel und den Birnen!
Bild Das eine sind vermeidbare Schäden und das andere sind leider unvermeidbare Schäden (so nennen wir es mal!) - vergleichbar mit dem scratching bzw. Grafitti an den beweglichen Gütern der öfftl. Verkehrsmittel!

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