Schwere Anschuldigungen

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Tomba la bomba
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Beitragvon Tomba la bomba » Di 26. Aug 2003, 12:29

Ja ,wenn man sie mal braucht...
Gauthier
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Beitragvon Gauthier » Di 26. Aug 2003, 12:30

Zitat:
Original erstellt von mgsteen:
kann jemand schwedisch!??

Zitat:
I Berlin har hockeylagets sponsorer börjat muttra. Energibolaget GASAG hotar dra tillbaka sitt stöd till Eisbären på omkring två miljoner kronor - oavsett hur det går med rättsprocessen.

Laut Posting im Forum von adlerfans.de heißt es:

Die Energiegesellschaft GASAG droht von seinem Vertrag über 200.000 Euro mit den Eisbären zurückzutreten - unabhängig vom Ausgang eines Prozesses.

[ 26-08-2003, 11:31: Beitrag editiert von: Gauthier ]
Iwan
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Beitragvon Iwan » Di 26. Aug 2003, 12:32

Als gestern abend diese Seite nicht ging hatte ich auch schon gedacht TENOVIS wär abgesprungen.
Prozess fängt mit der Anklage an, aber wenn ihnen der Ausgang egal ist, dann gehen sie , warum sollen sie dann drohen?

[ 26-08-2003, 11:36: Beitrag editiert von: Iwan ]
Cantona
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Beitragvon Cantona » Di 26. Aug 2003, 12:58

Den Wahrheitsgehalt dieser Meldung einer schwedischen Zeitung möchte ich doch sehr bezweifeln.
Ich kenne zwar nicht den Inhalt der Sponsorenverträge, aber 200.000 Euro scheint mir für einen Hauptsponsor doch sehr gering. Das bekommen ja Regionalligisten beim Fussball.
Und warum sollte eine schwedische Tageszeitung Insiderinfos über die Sponsoring-Aktivitäten eines Berliner Energieunternehmens haben, dessen Hauptaktionär seinen Sitz in Frankreich hat??

Cantona
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Iwan
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Beitragvon Iwan » Di 26. Aug 2003, 14:01

"Gott schütze den EHC" , "God save the bears" , werden die Atheisten im Osten in der Not plötzlich fromm ?
Komissarov
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Beitragvon Komissarov » Di 26. Aug 2003, 14:03

Bezüglich der fünf Spieler ist es aber müssig, den Medien einen Vorwurf zu machen. Schließlich hat die Polizei das so bekannt gegeben. Wenn es dann jemand schreibt, ist das nur sein Job. Woher letzltlich die Namen kamen, weiß ich nicht, aber immerhin haben der Kurier und die Morgenpost ja heute klargestellt, dass Forster nicht dabei war. Die B.Z. hat das bis heute nicht geschnallt.

Und ob die Informationspolitik der Eisbären in diesem Fall in diese Presselandschaft passt, weiß ich auch nicht so recht.
Klar möchte man am liebsten gar nichts verlauten lassen, aber hat wirklich jemand eine Minute lang geglaubt, so einen Vorfall (und allein die Beschuldigung ist eben in dem Fall schon ein Vorfall) geheim halten zu können?

Wem Boulevardzeitungen nicht gefallen, sollte sie einfach nicht lesen, da hat Herr Elch völlig recht. Aber wer auf den Boten losgeht, der die schlechte Nachricht verkündet, ändert nicht wirklich etwas.
Sich aufzuregen, wenn es die eigene Mannschaft, den eigenen Verwandten etc. betrifft ist einfach. Aber wer regt sich denn auf, wenn unbeteiligte in der Presse "geschlachtet" werden? Von daher kann ich die Aufregung (über die Presse) und den Zorn (auf einzelne Redakteure), wo doch eh alle dasselbe schreiben, nicht so ganz nachvollziehen.
Oder liegt der Zorn auf Toplak daran, dass hier alle nur Kurier lesen?
Iwan
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Beitragvon Iwan » Di 26. Aug 2003, 14:08

Hier hat man in Sachen Öffentlichkeitsarbeit seit Jahren immer grosses Glück gehabt das die grossen Dinger erst nachher rausgekommen sind (z.B. die defacto Pleite 1999). Nun isses diesmal anders. Man muss professionell und flexibel damit umgehen. Und langfristig gilt immer noch Wichtig ist aufm Eis!.
Einem der letzendlich Erfolg hat, dem ist in Berlin noch immer alles verziehen worden (Roccigiani , Bubi Scholz , Hertha 1973).
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Beitragvon Kimmer » Di 26. Aug 2003, 14:09

@ Kommi:
Ich bin mit der Informationspolitik der Bären in diesem Fall zufrieden. Es wurde nach vermeintlicher Rücksprache eine Presseerklärung abgegeben, Mo hat die Fragen der Reporter vom Fernsehen versorgt und da bisher nichts feststeht, kann auch von Vereinsseite nichts geschrieben werden.
Tre Kronors
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Beitragvon Tre Kronors » Di 26. Aug 2003, 14:13

Jetzt melde ich mich doch mal zu Wort, ich möchte gar nicht auf den Fall an sich eingehen, sondern unter Umständen ein paar Sorgen zerstreuen.

Die Sponsoren werden sich sehr genau anschauen, wie die Organisation der Eisbären in diesem Fall vorgeht. Bisher reagiert der EHC besonnen und richtig, meiner Meinung nach. Inwiefern man personelle Konsequenzen zieht, wird erst zu klären sein, wenn eine rechtliche Entscheidung getroffen ist. Ich gehe davon aus, dass die betroffenen Spieler von sich aus die Konsequenzen ziehen. Sollten sie dazu nicht in der Lage sein, so muss über Konsequenzen nicht mehr diskutiert werden.

Auch die GASAG wird immer mal wieder Mitarbeiter haben, die in irgendeiner Form auffällig werden. Dies geschieht natürlich nicht im Lichte der Öffentlichkeit, so dass die Reaktionen im Bezug auf die Verbindung zur Firma ( oder eben Club ) ausbleiben. Letztendlch sah sich die GASAG veranlasst, die nunmehr in der Öffentlichkeit diskutierten Feiereien zu kritisieren. Ganz normaler Vorgang.

Natürlich ist der ganze Vorgang imageschädigend für den EHC, für die Liga und für das gesamte Eishockey in Deutschland. Keine Frage. Aber zumindest in Kreisen der Eishockeyfans wird dem EHC und schon gar nicht seinen Anhängern daraus ein Strick gedreht werden. Hier denkt man doch wohl differenzierter; auch wenn man das momentan nur auf die Reaktionen in den Foren beziehen kann.

Dass die Angelegenheit - wie auch immer sie sich erstens wirklich dargestellt hat und wie sie zweitens juristisch in Schweden nachvollzogen wird - seitens der beiden Spieler entweder eine Riesendummheit oder eben ein widerliches Verbrechen war, bleibt davon unberührt. Sie werden so oder so die gerechten Konsequenzen tragen müssen. Die Organisation hoffentlich nicht.

Gruss

Sven
jogibär
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Beitragvon jogibär » Di 26. Aug 2003, 14:13

Zitat:
Original erstellt von Iwan:
"Gott schütze den EHC" , "God save the bears" , werden die Atheisten im Osten in der Not plötzlich fromm ?
Wenn du nachliest, wirst du erfahren, das der Atheismus nicht unbedingt mit dem Unglauben gleichzusetzen ist Bild ,die Begründung erspare ich mir hier Bild

Ich denke mal, das in der Not mehr Leute gläubig werden als man annimmt, in Anlehnung an den "Zweckoptimismus" denke ich, gibt es auch einen "Zweckglauben" Bild
Einer Versuchung sollte man stets nachgeben. Wer weiss, ob sie jemals wiederkommt (Oscar Wilde)

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