Heimspiel im TV

JB Carlsson
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Beitragvon JB Carlsson » Fr 28. Sep 2001, 01:54

Habe heute wieder mit Leif gesprochen und er geht im Moment davon aus, daß er in Schweden bleiben wird ! Seine erste Frage galt allerdings den Fans der Eisbären, was die wohl gesagt hätten, wenn er wirklich zu den Charlottenbetrügern gegangen wäre ?!

Das Ergebnis hab ich ihm natürlich mitgeteilt und er ist froh, daß er sich für den Moment richtig entschieden hat !

Andererseits sei hier an der Stelle nochmal erwähnt, daß Leif Profi ist und er auf die Fans eigentlich keine Rücksicht hätte nehmen müssen, aber wie schon gesagt, er ist und bleibt im Herzen immer ein Eisbär ! So seine Worte...
[ 27.09.2001: Beitrag editiert von: JB Carlsson ]
Cormier
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Beitragvon Cormier » Fr 28. Sep 2001, 01:58

*klatschbeifall* für Leif und JB!
Ice-Olli
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Beitragvon Ice-Olli » Di 2. Okt 2001, 16:18

So, also Scoti schreibt heute 20.15 Uhr...die Bingo-BZ von gestern schrieb ihn als Tipp für den gestrigen abend 20.15Uhr...Goldi schreibt vorne 21.05 Uhr und auf der Arte-Homepage lese ich 20.45Uhr... so nun sucht Euch die beste Zeit raus..... Bild
Cormier
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Beitragvon Cormier » Di 2. Okt 2001, 16:35

Au weia. Im Kurier steht 20:30 Uhr. Also jetzt weiß ich überhaupt nicht mehr, was ich glauben soll. Hier der Text auf von der Arte-HP:
Dienstag, den 2.10.2001
21.05 Uhr

Dokumentationen

96 MIN.

VPS 20.45
HEIMSPIEL- UND DU FÜHLST DEN OSTEN
Dokumentarfilm, Deutschland/Frankreich 1999

Regie und Buch: Pepe Danquart
Es klingt wie ein Märchen: Der Ostberliner Eishockey-Club Dynamo, in den Wendezeiten schwer erschüttert und schon fast aufgegeben, spielt als die "Eisbären" inzwischen in der Bundesliga. Die Heimspiele der Mannschaft sind fröhliche Happenings, bei denen sich die gekränkten, ostdeutschen Fans den Frust von den Seelen singen und tanzen. In den Umbrüchen der vergangenen Jahre stieg der Club nicht nur sportlich auf - er wurde zum Symbol des erstarkten Selbstbewusstseins der ehemaligen DDR-Bürger, ein Rettungsanker.

Oscar-Preisträger Pepe Danquart geht in seinem Film "Heimspiel" dieser aufregenden Verbindung von Sport und Fans nach, dem Phänomen "Eisbären", das ein ungewöhnliches Spiegelbild der schmerzensreichen deutsch-deutschen Vereinigung ist. Sein "Heimspiel", keineswegs nur für Sportfreunde gedacht, setzt in der brillanten Wiedergabe dieses schnellen und harten Mannschaftsspiels neue Maßstäbe für den Sportfilm.
Der "Wellblechpalast" im Berliner Neubaubezirk Hohenschönhausen: eine ostdeutsche Kultstätte. In dieser Eissporthalle finden die Gekränkten Trost für die Wunden im Vereinigungsprozess, die "Eisbären" werden zu Rittern der Gerechtigkeit, zu Rächern der Gedemütigten. Die Fans stehen dicht gedrängt in der Nordkurve. Sie verspüren ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl. Stolz zeigen sie die Insignien der untergegangenen DDR, schwenken die Fahnen und Wimpel, variieren ironisch die alten Lieder, geben ihnen einen neuen Sinn. In der Begeisterung für die Berliner Eishockey-Mannschaft EHC Eisbären, ehemals Dynamo Berlin, mischen sich Beharrungsvermögen, Provokation, Trotz und ein neu erwachtes Selbstbewusstsein. Eisbären-Fans - das sind Leute mit schlechtem Ruf und starken Nerven.
Oscar-Preisträger Pepe Danquart liefert mit seinem abendfüllenden Dokumentarfilm "Heimspiel" eine eindringliche Zustandsbeschreibung deutsch-deutscher Wirklichkeit mit all ihren zwiespältigen Gefühlen und seltsamen Absurditäten. Eine ehemalige DDR-Mannschaft, in der heute kaum noch Ost-Spieler zu finden sind, wird zur Projektionsfläche ostdeutscher Sehnsüchte. Danquart begleitet die Fans - manche von ihnen erweisen sich als liebenswerte Originale. Er befragt sie nach ihren Motiven, Erfahrungen und Träumen und zeigt die große integrative Kraft dieses Vereins auf. Der Film charakterisiert diese Fans mit tiefen, aber nie indiskreten Einblicken in ihre Seelenlage. Geschickt werden diese kleinen Porträts mit dem Spielgeschehen auf dem Eis verbunden. Neben dieser Fan-Seite schildert "Heimspiel" ein bisher nicht beleuchtetes Kapitel deutscher Sportgeschichte: die verkümmerte DDR-Liga, in der jahrzehntelang nur zwei Mannschaften gegeneinander antraten, die Wirren der Wendezeit, da ausgerechnet ein Bayer den Verein rettete, die harte Konkurrenz in der Stadt zwischen dem Westclub "Capitals" und den Ost-Eisbären.
Der Sound des Films, das überdeutliche Zischen der Kufen, das Krachen der gepanzerten Körper, die Chöre der Fans, ziehen den Betrachter auch akustisch in das Geschehen hinein. Um diesen schnellen und harten Sport eindrucksvoll auf die Leinwand zu bringen, entwickelte Danquart mit seinem Kameramann Michael Hammon eine ästhetik, die fernab von den Zwängen aktueller Berichterstattung das Tänzerische, die raue Eleganz des Eishockeys sichtbar macht. Slow-Motion-Effekte ermöglichen auch dem ungeübten Auge Anteilnahme am Spiel. Die subjektive Kamera nimmt den Standpunkt der Eishockeyzuschauer ein, schlägt also wieder eine Brücke zu den Fans, den eigentlichen Helden dieses Films.
Das beste wäre, um 20:45 Uhr mal nachzusehen. Um 20:15 Uhr kommt ne Reportage über die Einheit. Dani liegt mit 21:05 Uhr wohl richtig.
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Beitragvon HonK » Di 2. Okt 2001, 17:02

Zitat:Original erstellt von Cormier:

Es klingt wie ein Märchen: Der Ostberliner Eishockey-Club Dynamo, in den Wendezeiten schwer erschüttert und schon fast aufgegeben, spielt als die "Eisbären" inzwischen in der Bundesliga.

Ich dachte,wir spielen in der DEL?? Bild Bild Bild Bild
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Beitragvon Habicht » Di 2. Okt 2001, 18:03

Zitat:Das beste wäre, um 20:45 Uhr mal nachzusehen. Um 20:15 Uhr kommt ne Reportage über die Einheit. Dani liegt mit 21:05 Uhr wohl richtig.

Als ich meine Videorecorder mittels Show-view programmierte, erschien auf dem Display 20:30 Uhr als Startzeit. Somit hätten wir dann also schon vier mögliche Anfangszeiten. Vielleicht wegen der unterschiedlichen Zeitzonen in unserem Land...
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Beitragvon Dani Goldstein » Di 2. Okt 2001, 19:56

Jepp, im Tagesspiegel steht auch 20.30 Uhr. Ihr seht mich ratlos.
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Beitragvon Heavy » Di 2. Okt 2001, 20:13

@J.B. Carlson

Bei TV-Spielfilm spielst Du neben Helmut Berg die Hauptrolle in den Film...
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Beitragvon Preussentot » Di 2. Okt 2001, 23:57

Kann es sein das da heute was fehlte?!

Also war in dieser Fassung was rausgeschnitten???
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Beitragvon Mario » Mi 3. Okt 2001, 00:00

Das war wieder einmal nur schön. Da hat man den Film zu Hause zu stehen und wartet lieber bis er auf Arte kommt. *kopfschüttel*
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